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06.12.2007

XETRA-START/Etwas fester - 8.000er-Marke und EZB im Blick

FRANKFURT (Dow Jones)--Wie erwartet etwas fester ist der DAX am Donnerstag in den Handel gestartet. Gute Vorgaben von Wall Street und aus Asien treiben den DAX gegen 9.28 Uhr um 0,3% oder 22 Punkte höher auf 7.967 Punkte. "Der DAX nimmt nun langsam die 8.000er-Marke in den Blick - allerdings hat er auch Respekt vor ihr", sagt ein Händler. Nachrichtlich im Fokus stünden vor allem die Notenbanksitzungen der EZB und der Bank of England. Die Vorlagen seien weiterhin günstig, ein schwächerer Yen und ein fallender Ölpreis stützten zusätzlich die Stimmung. Bei der Sitzung der britischen Notenbank ist weiterhin unklar, ob eine Zinssenkung um 25 Basispunkte erfolgt oder nicht. Sollte sich die Angst vor einer Ansteckung des englischen Häusermarktes durch die US-Hypothekenkrise durchsetzen, gehen Marktteilnehmer von einer Senkung aus.

FRANKFURT (Dow Jones)--Wie erwartet etwas fester ist der DAX am Donnerstag in den Handel gestartet. Gute Vorgaben von Wall Street und aus Asien treiben den DAX gegen 9.28 Uhr um 0,3% oder 22 Punkte höher auf 7.967 Punkte. "Der DAX nimmt nun langsam die 8.000er-Marke in den Blick - allerdings hat er auch Respekt vor ihr", sagt ein Händler. Nachrichtlich im Fokus stünden vor allem die Notenbanksitzungen der EZB und der Bank of England. Die Vorlagen seien weiterhin günstig, ein schwächerer Yen und ein fallender Ölpreis stützten zusätzlich die Stimmung. Bei der Sitzung der britischen Notenbank ist weiterhin unklar, ob eine Zinssenkung um 25 Basispunkte erfolgt oder nicht. Sollte sich die Angst vor einer Ansteckung des englischen Häusermarktes durch die US-Hypothekenkrise durchsetzen, gehen Marktteilnehmer von einer Senkung aus.

Bei der EZB wird hingegen noch keine Veränderung der Leitzinsen erwartet. Während der Preisauftrieb im Euroraum immer mehr an Dynamik gewinnt, überwiegen in der Realwirtschaft die Signale für eine wirtschaftliche Abkühlung. Zudem hat sich die Anspannung am europäischen Geldmarkt wieder verstärkt. Professionelle EZB-Beobachter sehen in der Zinspolitik die Hände der Notenbank gebunden: Alle 50 von Dow Jones Newswires befragten Bankvolkswirte gaben an, dass die EZB bei ihrer Ratssitzung das aktuelle Leitzinsniveau von 4,00% bestätigen wird. Technische Analysten weisen darauf hin, dass der DAX nun vor seinem Schlüssel-Abwärtstrend stehe. Der Trend kommt über die Hochs vom Juli und Oktober und verläuft bei 8.010 Punkten.

Die zahlreichen Anzeichen auf weltweite Senkungen der Leitzinsen treiben vor allem die Finanzwerte. Banken sind derzeit der stärkste Börsensektor in Europa. Deutsche Bank legen 1,1% zu auf 89,88 EUR, Deutsche Börse um 1,8% auf 134,89 EUR, Allianz und Münchener Rück liegen je 0,4% vorn. Hoffnungen auf eine Entspannung der Subprime-Krise und die kommende Erhöhung des DAX-Gewichts treiben Hypo Real Estate um 2,4% auf 37,88 EUR. Einen Ausreißer stellen Deutsche Postbank dar, die um 1,4% auf 58,90 EUR nachgeben. Entgegen erster Markteinschätzung ist der Ausblick auf das Jahr 2008 doch nur im erwarteten Rahmen ausgefallen.

Auch Infineon setzen ihre Rally fort und steigen weitere 2,5% auf 8,97 EUR. Hier waren die Vorgaben der asiatischen Halbleiterwerte sehr gut ausgefallen.

BASF legen 1% auf 97,31 EUR zu. Hier stütze das steigende Interesse von Investoren am Styrol-Bereich. Das Unternehmen habe die Bücher für weitere Interessenten geöffnet, schreibt die "FAZ".

Leicht negativ wirken die Folgen des Biblis-Ausfalls für RWE. Ein Teil der Kosten von 1,1 Mrd EUR würden voraussichtlich das Ergebnis drücken, heißt es. Die Aktien geben gegen den Markt 0,2% nach auf 96 EUR glatt.

Im TecDAX klettern die Solarwerte weiter. Solon legen 2,2% zu, Solarworld 1,6% und Conergy sogar 7%. GPC Biotech werden für ihren Herausnahme aus dem TecDAX hingegen mit minus 3,2% auf 3,36 EUR bestraft. Die Aktie wird durch Centrotherm ersetzt. "Damit wird der TecDAX noch solarlastiger", sagt ein Händler. Centrotherm springen um 5,1% auf 60,25 EUR.

Auch im MDAX gibt es dank Index-Umgewichtung Bewegung: Techem fallen nach Entnahme um 1,5% auf 61,05 EUR, Gildemeister profitieren hingegen von der Aufnahme und steigen 3,3% auf 17,81 EUR. Mit einem Austausch gegen Techem sei nicht gerechnet worden, heißt es am Markt. Alle anderen Veränderungen lägen dagegen im Rahmen der Erwartungen.

DJG/mod/raz

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.