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12.03.2012

XETRA-Start/Kaum verändert: Dreitages-Rally rollt aus

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach drei starken Handelstagen kehrt am deutschen Aktienmarkt Stagnation ein. Anfänglich leichte Verluste macht der DAX im frühen Geschäft dabei allerdings wett. Chinas Handelsbilanz ist im Februar tief in die roten Zahlen gerutscht. Der überraschend schwache Export weckt Wachstumssorgen. "Die Vorsicht hat wieder die Oberhand. Die Stimmung wird vom Handelsbilanzdefizit Chinas belastet", sagt Mitul Kotecha von der Credit Agricole. "Die enttäuschenden Exportdaten machen zusammen mit dem zuletzt schwachen Wachstum im Einzelhandel einen stimulierenden Eingriff der Regierung wohl immer wahrscheinlicher", hält ein Händler dagegen und erklärt damit das Ausbleiben einer stärkeren Abwärtsbewegung.

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach drei starken Handelstagen kehrt am deutschen Aktienmarkt Stagnation ein. Anfänglich leichte Verluste macht der DAX im frühen Geschäft dabei allerdings wett. Chinas Handelsbilanz ist im Februar tief in die roten Zahlen gerutscht. Der überraschend schwache Export weckt Wachstumssorgen. "Die Vorsicht hat wieder die Oberhand. Die Stimmung wird vom Handelsbilanzdefizit Chinas belastet", sagt Mitul Kotecha von der Credit Agricole. "Die enttäuschenden Exportdaten machen zusammen mit dem zuletzt schwachen Wachstum im Einzelhandel einen stimulierenden Eingriff der Regierung wohl immer wahrscheinlicher", hält ein Händler dagegen und erklärt damit das Ausbleiben einer stärkeren Abwärtsbewegung.

Der DAX gewinnt gegen 10.07 Uhr MEZ 0,1 Prozent oder 9 auf 6.890 Punkte und holt die anfänglich leichten Verluste auf. "Die Anschlussverkäufe sind ausgeblieben", so ein Händler mit Blick darauf, dass der DAX bereits nach der Eröffnung sein Tief gesehen hat. "Nun decken Marktteilnehmer Shorts ein", so ein Händler. Gestützt werde die Stimmung vom nahenden großen Verfall am Freitag. Er stabilisiere die Kurse.

Von Mittwoch bis Freitag war der Leitindex um fast 250 Punkte gestiegen. Seit drei Wochen pendelt der DAX nun bereits zwischen 6.600 und 7.000 Punkten. Zur Vorsicht mahnt auch der Umstand, dass die griechische Umschuldung am Freitagabend erwartungsgemäß als ein Kreditereignis eingestuft worden ist. Das Land hat das Ziel eines freiwilligen Umtausches der Anleihen verfehlt und muss nun einen Teil seiner privaten Gläubiger zu einem Forderungsverzicht zwingen.

Diese Entscheidung dürfte die Zahlung von rund 3,2 Milliarden Dollar aus Kreditversicherungen auslösen. Eine entsprechende griechische Auktion dieser Kreditausfallversicherungen soll am 19. März stattfinden. "Das stimmt Anleger vorsichtig", sagt ein Händler. Denn niemand wisse genau, wer wie stark zum Zahlen der Ausfallversicherungen verpflichtet sei. "Besonders bei Banken und Versicherungen könnten sich Anleger zurückhalten", sagt der Händler. Im frühen Handel geben Commerzbank um 1 Prozent nach. Deutsche Bank und Allianz bewegen sich kaum von der Stelle.

VW fallen um 1 Prozent. Nach dem Rekordjahr 2011 sieht sich Europas größter Autobauer Volkswagen weiter auf Wachstumskurs. Verkäufe und Einnahmen sollen in diesem Jahr zulegen. Der operative Gewinn werde wegen des schärferen Wettbewerbs dagegen wohl stagnieren, sagte Vorstandschef Martin Winterkorn auf der Bilanzpressekonferenz.

Aktien des Automobilzulieferers ElringKlinger fallen um 7 Prozent. Das MDAX-Unternehmen ist im vierten Quartal mit einem Gewinn von 14,3 Millionen Euro unter der Konsensprognose von Analysten von 19 Millionen Euro geblieben. Mit Leoni geben die Papiere eines weiteren Automobilzulieferers im MDAX um 1,5 Prozent nach.

Douglas steigen dagegen um 2,6 Prozent. Laut Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung will sich der Aufsichtsrat von Douglas am Mittwoch mit einem Rückzug von der Börse beschäftigen.

DJG/bek/flf

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