Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.07.2011

XETRA-START/Knapp behauptet - ThyssenKrupp unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet ist der deutsche Aktienmarkt in den Freitag gestartet. Bis 9.46 Uhr sinkt der DAX um 0,1% oder 8 auf 7.368 Punkte. Der nächste Widerstand für den Leitindex findet sich im Bereich von 7.410 Punkten, unterstützt ist der DAX auf dem Niveau von 7.260 Punkten. In der zweiten Reihe geht es für den MDAX um 0,1% bzw 10 auf 10.922 Punkte nach unten, der TecDAX verliert 0,5% oder 4 auf 889 Punkte.

FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet ist der deutsche Aktienmarkt in den Freitag gestartet. Bis 9.46 Uhr sinkt der DAX um 0,1% oder 8 auf 7.368 Punkte. Der nächste Widerstand für den Leitindex findet sich im Bereich von 7.410 Punkten, unterstützt ist der DAX auf dem Niveau von 7.260 Punkten. In der zweiten Reihe geht es für den MDAX um 0,1% bzw 10 auf 10.922 Punkte nach unten, der TecDAX verliert 0,5% oder 4 auf 889 Punkte.

"Die deutlichen Kursgewinne in dieser Woche wurden von der Entwicklung in Griechenland und dem Halbjahresultimo getrieben", so ein Börsianer. Mit dem Auslaufen dieser beiden Effekte werde der Markt daher wohl zunächst einmal verschnaufen. Zudem stehe in den USA ein langes Wochenende vor der Tür, da am Montag die Börsen auf Grund des "Independence Day" geschlossen blieben.

Für neue Impulse dürfte am Nachmittag der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe der USA im Juni sorgen. Volkswirte erwarten für den wichtigsten Frühindikator im Mittel ihrer Prognosen einen Rückgang auf 51,8 von 53,5 Punkten im Vormonat.

Einige Ökonomen gehen nach den enttäuschenden regionalen Indizes aus New York und Philadelphia sogar davon aus, dass der ISM-Index unter die wichtige Marke von 50 Punkten fallen wird, was ein Abrutschen der USA in eine Phase wirtschaftlicher Kontraktion andeuten würde. Allerdings ist am Vortag der ebenfalls als Vorläufer geltende Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago unerwartet gestiegen.

Gesucht sind im frühen Geschäft unter anderem die Versorger. E.ON steigen um 0,9% auf 19,77 EUR und sind damit bislang Tagesgewinner. RWE ziehen um 0,5% auf 38,39 EUR an. Beide Aktien gehörten vor allem aufgrund des Hickhack um Atomausstieg und Brennelementesteuer zu den großen Verlierern der ersten sechs Monate.

ThyssenKrupp verlieren 2,3% auf 35,01 EUR. Der Stahlkocher kann das zivile Geschäft der Werft Blohm + Voss nicht wie geplant verkaufen. Die arabische Schiffbaugruppe Abu Dhabi Mar übernimmt anders als vereinbart nur das Zivilgeschäft der HDW-Werft und nicht auch das von Blohm + Voss. Auch die Zusammenarbeit im militärischen Überwasserschiffbau der Blohm + Voss Naval ist geplatzt.

In der zweiten Reihe geben Leoni um 5,5% auf 38,59 EUR nach. Der Automobilzulieferer will sein Grundkapital um 10% erhöhen. Mit dem Emissionserlös soll das organische Wachstum der Gesellschaft sowie die Übernahme des noch verbliebenen 50%-Anteils am koreanischen Bordnetzhersteller Daekyeung finanziert werden.

ProSiebenSat.1 legen um 3,8% auf 20,30 EUR zu. Der Medienkonzern will nach Indien und China expandieren. Noch dazu haben die Analysten der Credit Suisse ihre Einstufung der Aktien auf "Outperform" von "Neutral" angehoben. Aufgrund des ungebrochen starken Konsums hier zu Lande haben sie ihre Wachstumsprognose für den deutschsprachigen Werbemarkt auf plus 3% von plus 1% angehoben. ProSiebenSat.1 werde von diesem Zuwachs profitieren.

Für Kabel Deutschland geht es um 1,4% auf 41,82 EUR nach unten. Händlern zufolge platziert die UBS 20 Mio Aktien des Kabelnetzbetreibers zu 41,10 EUR. Nur "optisch" sehr schwach zeigen sich mit einem Minus von 8,6% auf 8,74 EUR freenet im TecDAX. Das Telekommunikationsunternehmen schüttet zum Wochenausklang 0,80 EUR je Aktie aus. Dies entspricht einem Dividendenabschlag von 8,4% gegenüber dem Schlusskurs des Vortages.

DJG/jej/ros

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.