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23.05.2011

XETRA-START/Schuldenkrise drückt DAX tief ins Minus

FRANKFURT (Dow Jones)--Die sich weiter verschärfende Staatsschuldenkrise im Euroraum lastet am Montag im frühen Handel schwer auf dem deutschen Aktienmarkt. Gegen 9.50 Uhr geht es für den DAX um 1,6% oder 117 Punkte auf 7.150 nach unten. Im Tief lag er bereits bei 7.124 Zählern und damit auf dem niedrigstes Stand seit dem 18. April. Charttechniker sehen die nächste Unterstützung für das Kursbarometer nun bei 6.995 Punkten. Unter überdurchschnittlichen Abgabedruck stehen dabei Zykliker und Finanzwerte, gleichzeitig notiert kein einziger DAX-Wert im Plus.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die sich weiter verschärfende Staatsschuldenkrise im Euroraum lastet am Montag im frühen Handel schwer auf dem deutschen Aktienmarkt. Gegen 9.50 Uhr geht es für den DAX um 1,6% oder 117 Punkte auf 7.150 nach unten. Im Tief lag er bereits bei 7.124 Zählern und damit auf dem niedrigstes Stand seit dem 18. April. Charttechniker sehen die nächste Unterstützung für das Kursbarometer nun bei 6.995 Punkten. Unter überdurchschnittlichen Abgabedruck stehen dabei Zykliker und Finanzwerte, gleichzeitig notiert kein einziger DAX-Wert im Plus.

In der zweiten Reihe fällt der MDAX um 1,9% oder 202 auf 10.576 Punkte. Der TecDAX gibt um 1,4% oder 13 auf 904 Punkte nach. Befeuert wird die Sorge um die Stabilität des Gemeinsamen Währungsgebiets vor allem von der Herabstufung des Ausblicks für italienische Staatsanleihen. Die Rating-Agentur Standard & Poor's sieht die Perspektiven für die Schuldtitel von der Apenninhalbinsel nun "Negativ" nach "Stabil". Der Risikoaufschlag für zehnjährige italienische Staatsanleihen gegenüber ihren deutschen Pendants steigt vor diesem Hintergrund zu Wochenbeginn auf 176,9 von 170,5 Basispunkten am Freitag.

In Spanien musste die sozialistische Partei von Ministerpräsident Zapatero bei den Kommunalwahlen deutliche Stimmenverluste hinnehmen und Griechenland steht mit Beratungen des Kabinetts über weitere Privatisierungsschritte und Sparmaßnahmen im Fokus. Auch drückt der von HSBC berechnete Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in China auf die Stimmung. Der Frühindikator ist im Mai auf den tiefsten Stand seit 10 Monaten gefallen.

Im frühen Geschäft geht es vor allem für Zykliker und Finanzwerte kräftig nach unten. Infineon verlieren 2,5% auf 7,83 EUR. VW fallen um 2,6% auf 121,70 EUR zurück. Für Allianz geht es um 2,4% auf 93,81 EUR nach unten, Deutsche Bank verbilligen sich um 1,8% auf 40,76 EUR. Im MDAX geben Leoni um 4,1% auf 36,07 EUR nach, Lanxess verlieren 3,4% auf 55,99 EUR.

Mit Blick auf die Einzelwerte ist die Kapitalerhöhung der Commerzbank das Hauptgesprächsthema unter den Börsianern. Das Kreditinstitut bietet den Aktionären für 11 alte 10 neue Aktien für 2,18 EUR an. Commerzbank fallen um 4,0% auf 3,79 EUR zurück.

Tagesverlierer sind bislang Lufthansa, die um 4,3% auf 14,91 EUR nachgeben. Am Morgen hat der irische Billigflieger Ryanair mit seinem Ausblick enttäuscht. Die Airline will im Winter 80 Maschinen stilllegen nach 40 im Vorjahr. Ryanair brechen um 6,3% auf 3,36 EUR ein.

DJG/jej/gos

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