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03.08.2011

XETRA-START/Schwach - Kurse loten neue Tiefstände aus

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt geht am Mittwochmorgen weiter. Nachdem der DAX am Montag und Dienstag 362 Punkte oder 5% eingebüßt hat, gibt er gegen 9.38 Uhr um weitere 0,9% oder 59 Zähler auf 6.737 nach. Im Tagestief war der Index sogar schon bis auf 6.682 Zähler gefallen. Das ist der tiefste DAX-Stand seit dem 18. März. Zunehmende Rezessionsängste in den USA und die Überschuldung in der Eurozone drücken unverändert auf die Kurse.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt geht am Mittwochmorgen weiter. Nachdem der DAX am Montag und Dienstag 362 Punkte oder 5% eingebüßt hat, gibt er gegen 9.38 Uhr um weitere 0,9% oder 59 Zähler auf 6.737 nach. Im Tagestief war der Index sogar schon bis auf 6.682 Zähler gefallen. Das ist der tiefste DAX-Stand seit dem 18. März. Zunehmende Rezessionsängste in den USA und die Überschuldung in der Eurozone drücken unverändert auf die Kurse.

Die Konjunktursorgen manifestieren sich in Verkäufen der Aktien so genannter Zykliker, also überdurchschnittlich stark von der Konjunktur abhängiger Unternehmen. So fallen Infineon um 2,7% auf 6,49 EUR und ThyssenKrupp um 2,4% auf 27,86 EUR zurück. Bei den Nebenwerten trifft es beispielsweise die Aktien des Automobilzulieferers Leoni (-4%).

Trotz im Juli erneut stark gestiegener US-Absatzzahlen der deutschen Automobilhersteller können sich deren Kurse dem Abwärtssog nicht entziehen. "Angesichts der Konjunktursorgen in den USA dürften sich die Pkw-Verkäufe dort in den kommenden Monaten abschwächen", unkt ein Händler. BMW halten sich noch vergleichsweise gut mit einem Abschlag von 0,7%. Daimler (-1,8%) und vor allem VW (-3,6%) geraten stärker unter die Räder.

Nach den schwachen Quartalsergebnissen vom Dienstag sinken Metro um weitere 2,5% auf 34,09 EUR. Bei den Nebenwerten brechen Fuchs Petrolub um 10% auf 32,84 EUR ein. Der Schmierstoffhersteller habe die Märkte mit den Zweitquartalszahlen erstmals enttäuscht, kommentiert equinet. Der Gewinn liege um 2% unter der Konsenserwartung. equinet hat das Papier auf "Hold" abgestuft.

Gute Margen in den Geschäftsfeldern digitale Medien und bei Magazinen im zweiten Quartal loben Analysten dagegen bei Axel Springer. Deren Aktien legen um 1,9% auf 29,50 EUR zu.

DJG/bek/hru/gos

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