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25.04.2007

XETRA-START/Siemens und Banken führen DAX zurück auf 7.300

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt können sich die Kurse am Mittwoch im frühen Geschäft von den Verlusten vom Dienstag zum Teil erholen. Der DAX steigt gegen 9.49 Uhr um 30 Punkte oder 0,4% auf 7.300 Punkte. Händler meinen, die Übernahmespekulation im Bankenbereich und gute Siemens-Zahlen stützten die Stimmung. Auch vom US-Halbleiterindex SOXX kämen mit einem neuen Jahreshoch positive Impulse. Dagegen dämpften schwache Vorlagen aus Japan die Stimmung etwas. Im Blick stünden zunächst ausgewählte Einzeltitel, der Gesamtmarkt warte auf den ifo-Geschäftsklimaindex um 10.00 Uhr sowie auf Impulse am Nachmittag aus den USA von den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter, Neubauverkäufen und dem Konjunkturbericht der US-Notenbank.

Aus technischer Sicht liege der DAX in einer Konsolidierung zwischen den Unterstützungen bei 7.220 und 7.200 Punkten sowie dem Widerstandsbereich zwischen 7.350 und 7.367 Punkten. Ein Ende der Konsolidierung sei noch nicht in Sicht. Technische Analysten meinen aber, es handle sich wohl lediglich um eine Verschnaufpause auf dem Weg zu neuen Jahreshochs im DAX.

Siemens gewinnen 1,1% auf 90,23 EUR. Der Konzern hat überraschend schon die neuen Quartalszahlen veröffentlicht. Damit wolle er möglicherweise die Stellung von Vorstandschef Klaus Kleinfeld vor der Aufsichtsrat-Sitzung im Tagesverlauf stützen, heißt es im Handel. In der Sitzung geht es auch um die mögliche Vertragsverlängerung für Kleinfeld. Das Zahlenwerk für das zweite Geschäftsquartal bis Ende März sehe besonders operativ gut aus, heißt es am Markt. Infineon steigen mit den günstigen Vorlagen der US-Halbleiter um 0,6% auf 11,61 EUR.

Bei den Banken steigen Commerzbank um 2,0% auf 36,05 EUR, nachdem die Royal Bank of Scotland für ABN Amro nun ein Gegengebot von 39 EUR auf den Tisch gelegt hat. Voraussetzung ist, dass ABN die Tochter LaSalle nicht wie geplant an die Bank of America verkauft. Auch Deutsche Bank und Deutsche Postbank legen deutlich zu. Auf der anderen Seite verlieren Deutsche Post 0,9% auf 22,83 EUR. Das Briefmonopol soll nach Plänen der Bundesregierung nun doch zur Jahreswende fallen. Deutsche Telekom verlieren 0,4% auf 13,19 EUR, weil bei den Verhandlungen über die Personalpläne mit ver.di weiterhin keine Einigung in Sicht ist.

Das Minus von 1,0% oder 98 Cents bei Continental auf 99,42 EUR liegt dagegen lediglich am Dividendenabschlag. Bereinigt um die Dividende von 2 EUR liegen Conti sogar deutlich im Plus und profitieren so laut Beobachtern von günstigen Zahlen des Konkurrenten Michelin.

Nach sehr positiv aufgenommenen Quartalszahlen steigen in der zweiten Reihe Epcos um 6,8% auf 15,15 EUR, SGL Carbon um 5,1% auf 28,47 EUR und Wincor Nixdorf um 1,3% auf 69,40 EUR. Merck ziehen um 4,1% auf 99,62 EUR an. Hier werden laut Händlern Positionen aufgebaut, obwohl die Quartalszahlen unter dem Kauf der schweizerischen Serono gelitten haben. Die Stimmung profitiere unter anderem vom bevorstehenden Verkauf der Generika-Sparte sowie von einer möglichen DAX-Aufnahme, heißt es mit Blick auf Merck.

-Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217,

herbert.rude@dowjones.com

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