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06.02.2008

XETRA-VERLAUF/DAX erstaunlich robust - Postbank haussiert

FRANKFURT (Dow Jones)--Erstaunlich robust zeigt sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwochvormittag. Trotz schwacher Vorgaben aus dem späten US-Aktiengeschäft und aus Asien gibt der DAX gibt um 10.58 Uhr lediglich um 0,3% oder 17 Punkte nach auf 6.748. Vorbörslich hatten von Dow Jones Newswires befragte Händler ausnahmslos mit deutlich schwächeren Kursen gerechnet.

FRANKFURT (Dow Jones)--Erstaunlich robust zeigt sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwochvormittag. Trotz schwacher Vorgaben aus dem späten US-Aktiengeschäft und aus Asien gibt der DAX gibt um 10.58 Uhr lediglich um 0,3% oder 17 Punkte nach auf 6.748. Vorbörslich hatten von Dow Jones Newswires befragte Händler ausnahmslos mit deutlich schwächeren Kursen gerechnet.

Möglicherweise hätten Anleger ihre Short-Positionen geschlossen und die aufgelaufenen Gewinne eingestrichen, lautet ein Erklärungsversuch. Die Terminkontrakte auf die US-Indizes lassen unterdessen eine Stabilisierung an Wall Street erkennen. Technisch unterstützt ist der DAX bei 6.660 Punkten, bei 6.870 liegt ein Widerstand. Kursbewegende Konjunkturdaten stehen nicht auf der Tagesagenda.

Postbank schießen um 9% nach oben auf 56,14 EUR. Grund hierfür ist ein Zeitungsbericht, dem zufolge die Deutsche Post als Großaktionär der Postbank den Aufbau der größten deutschen Privatkundenbank plant. Es würden erste Gespräche zur Sondierung mit der Deutschen Bank, der Allianz und der ING geführt. Allianz steigen um 1,5% auf 117 EUR, getrieben von Spekulationen einer Zusammenführung der Banktochter Dresdner mit der Postbank.

Als belastend für Commerzbank (-1,8%) und Deutsche Bank (-1,9%) erweise sich dagegen die Aussage der Rating-Agentur Standard & Poor's, wonach die jüngsten Abstufungen so genannter Monoline-Versicherer nicht ohne Folgen für die Banken bleiben werden. Bei der Deutsche Bank kommt laut einem Händler belastend hinzu, dass sich Investoren einen Tag vor Ausweis von Geschäftszahlen mit Käufen zurückhalten.

Stärke zeigen Deutsche Telekom mit einem Plus von 1,1% auf 13,30 EUR. Händler verweisen auf die defensiven Qualitäten der Aktie bei stabilen Dividenden und auf gute Quartalszahlen von France Telecom.

TUI legen um 3,8% auf 15 EUR zu. Die Aktie profitiert von einem Bericht, dem zufolge TUI und die asiatische Temasek über eine Zusammenlegung ihrer Frachttöchter sprechen. MAN sind nach anfänglichen Verlusten ins Plus gedreht und gewinnen 0,6%. Anfangs hattem schwache Geschäftszahlen des schwedischen Lkw-Herstellers Volvo auch MAN belastet. Auch Volvo erholen sich von ihren Tiefständen. Die Automobilhersteller BMW (-3,1%) und Daimler (-1,9%) geben nach.

Im TecDAX stürzen Conergy um 17,4% ab auf 14,29 EUR. Der Hersteller von Solarmodulen hat im vergangenen Jahr einen operativen Verlust von 210 Mio EUR verbucht und muss eine Zwischenfinanzierung von 240 Mio EUR aufnehmen. Zu dieser Hiobsbotschaft regnet es zudem zahlreiche Abstufungen für Conergy. "Verkaufen" rät beispielsweise die UBS.

Im MDAX legen GEA nach Bekanntgabe "sehr guter" Auftragszahlen im vierten Quartal um 3,8% auf 20,87 EUR zu. K+S steigen um 1,5% auf 176,59 EUR und profitieren damit von einem Bericht in der "Börsen-Zeitung", dem zufolge der russische Investor Melnichenko den Anteil an K+S auf 7,28% ausgebaut hat.

Norddeutsche Affinerie büßen 7,6% auf 28,13 EUR ein. Der Einstieg der Stadt Hamburg bei der Kupferschmelze lässt Übernahmefantasien durch die österreichische A-TEC dahinschmelzen. Heidelberger Druck erholen sich technisch vom Vortageseinbruch. Sie gewinnen 2,7% auf 16,88 EUR.

DJG/bek/gos

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