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22.01.2008

XETRA-VERLAUF/DAX sehr schwach - Erholt von Tagestief

FRANKFURT (Dow Jones)---Die Kurse am deutschen Aktienmarkt zeigen sich am Dienstagvormittag weiterhin sehr schwach, aber erholt von ihren Tagestiefs. Bis um 11.13 Uhr rutscht der DAX um 2,3% bzw 157 Punkte auf 6.632 Zähler ab, nachdem er im frühen Handelsverlauf bereits auf 6.420 Punkte gefallen war. Die anschließende leichte Erholung ist laut Händlern auf Spekulationen um eine mögliche konzertierte Leitzinssenkung durch die Europäische zentalbank (EZB), die Bank of England bzw die US-Notenbank am Berichtstag zurückzuführen. Dies würde die Aktienmärkte zumindest kurzfristig stützen, da diese deutlich überverkauft seien.

FRANKFURT (Dow Jones)---Die Kurse am deutschen Aktienmarkt zeigen sich am Dienstagvormittag weiterhin sehr schwach, aber erholt von ihren Tagestiefs. Bis um 11.13 Uhr rutscht der DAX um 2,3% bzw 157 Punkte auf 6.632 Zähler ab, nachdem er im frühen Handelsverlauf bereits auf 6.420 Punkte gefallen war. Die anschließende leichte Erholung ist laut Händlern auf Spekulationen um eine mögliche konzertierte Leitzinssenkung durch die Europäische zentalbank (EZB), die Bank of England bzw die US-Notenbank am Berichtstag zurückzuführen. Dies würde die Aktienmärkte zumindest kurzfristig stützen, da diese deutlich überverkauft seien.

Gleichwohl bräuchten die Märkte einen starken Impuls, um die Talfahrt zu stoppen. Ein zweiter Händler erwartet sich von den Spekulationen allerdings lediglich ein Strohfeuer. Solange die zu Grunde liegenden fundamentalen Probleme und die Unsicherheit über den weiteren Abschreibungsbedarf bzw mögliche Gewinnrevisionen der Unternehmen nicht geklärt seien, werde es keine nachhaltige Erholung geben. Eine vorgezogene Zinssenkung durch die Notenbanken könnte auch als eine Art Kapitulationserklärung der Zentralbanker verstanden werden, ergänzt ein dritter Teilnehmer.

Sollte die US-Notenbank die Leitzinsen um 100 Basispunkte senken, dann könnte dem DAX wider Erwarten eine rasche Erholung über 7.130 Punkte gelingen. Unternehmensmeldungen spielen angesichts der angespannten Situation an den Märkten kaum eine Rolle. In einem Broker-Kommentar heißt es, den Gewinnprognosen von Unternehmen sei momentan kaum zu trauen angesichts der Finanzkrise in den USA und deren Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur und somit auf die Geschäfte der Unternehmen.

Nach anfangs deutlichen Verlusten profitieren von der massiven Eindeckung von Leerverkaufspositionen unterdessen vor allem die "Ausgebombten": Hypo Real Estate springen um 10,3% auf 19,84 EUR. Auch Commerzbank und Deutsche Postbank werden nach zu Handelsbeginn fortgesetzten Verlusten eingesammelt und kommen um 1,9% auf 19,33 EUR bzw 0,4% auf 52,80 EUR voran. Deutsche Börse klettern um 2,5% auf 106,52 EUR.

Der MDAX tendiert am späten Vormittag mit einem PLus von 0,6% auf 7.988 Punkte in positivem Terrain. Zu den stärksten Titeln zählen MLP, die sich um 9,4% auf 9,78 EUR verteuern. Heidelberger Druck und Rheinmetall machen 7,8% auf 17,31 EUR bzw 6,3% auf 45,72 EUR gut.

Im TecDAX, der um 0,1% nachgibt, brechen IDS Scheer um 9,4% auf 9,70 EUR ein. Nach Einschätzung eines Händlers ist der Kurseinbruch eine Folge von Zahlen, die die Erwartungen nicht erreichen konnte, und dem negativen Gesamtmarktumfeld. Due gestern noch unter den Verkäufen seitens Themenfonds leidenden Solarwerte können sich indes deutlich erholen. Q-Cells legen um 5,4% auf 58,50 EUR und Solarworld um 4% auf 26,30 EUR zu.

DJG/eyh/ros

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