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17.08.2007

XETRA-VERLAUF/Finanzwerte stützen DAX - Nebenwerte unter Druck

FRANKFURT (Dow Jones)--Keine Richtung findet am späten Freitagvormittag der DAX. Einer späten Kurs-Rally an Wall Street am Donnerstag steht der größte Tagesverlust in Japan seit dem 17. April 2000 gegenüber. Der Nikkei-225 brach um 5,4% ein. Die rasante Erholung in der letzten Handelsstunde an Wall Street wurde unterdessen fast ausschließlich von den zuletzt schwer gebeutelten Finanz- und Immobilienwerten getragen. Diese stützen aktuell auch den deutschen Markt. Händler vermuten, dass der Verfall von Optionen auf den DAX und auf Einzelwerte, der so genannte kleine Verfall, stützend wirkt. Kursbewegende Unternehmensnachrichten sind rar. Gegen 12.03 Uhr gibt der DAX 0,3% oder 25 Punkte auf 7.245 ab. Die Volatilitäten melden Rekordwerte: Der VDAX als Vola-Gradmesser ist auf den höchsten Stand seit Oktober 2003 gesprungen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Keine Richtung findet am späten Freitagvormittag der DAX. Einer späten Kurs-Rally an Wall Street am Donnerstag steht der größte Tagesverlust in Japan seit dem 17. April 2000 gegenüber. Der Nikkei-225 brach um 5,4% ein. Die rasante Erholung in der letzten Handelsstunde an Wall Street wurde unterdessen fast ausschließlich von den zuletzt schwer gebeutelten Finanz- und Immobilienwerten getragen. Diese stützen aktuell auch den deutschen Markt. Händler vermuten, dass der Verfall von Optionen auf den DAX und auf Einzelwerte, der so genannte kleine Verfall, stützend wirkt. Kursbewegende Unternehmensnachrichten sind rar. Gegen 12.03 Uhr gibt der DAX 0,3% oder 25 Punkte auf 7.245 ab. Die Volatilitäten melden Rekordwerte: Der VDAX als Vola-Gradmesser ist auf den höchsten Stand seit Oktober 2003 gesprungen.

Aus technischer Sicht ist der DAX bei 7.150 Punkten unterstützt, während bei 7.390 ein Widerstand liegt. Mit einiger Spannung wird der Index des Vertrauens der US-Verbraucher im August erwartet. Der von der Universität Michigan ermittelte Index könnte Aufschluss darüber geben, ob und wie sehr die Krise an den Immobilien- und Kreditmärkten Spuren im Vertrauen - und damit auch in der Kauflust - der US-Konsumenten hinterlassen hat. Volkswirte rechnen im Konsens mit einem Rückgang auf 88,0 von 90,4 im Juli.

Commerzbank verteuern sich um 2,3%, Deutsche Bank um 0,9% und Postbank um 1,8%. Sie profitieren von den Vorgaben ihrer US-Pendants, die im Schnitt 5,4% fester aus dem Handel gingen. Ähnlich gute Vorgaben gibt es von Wall Street von den Versicherern und dem Immobilientsektor. Hypo Real Estate legen daraufhin um 1,9% auf 38,23 EUR, Allianz um 1,9% auf 155,57 EUR und Münchener Rück um 1% auf 129,44 EUR zu. Vom hohen Absicherungsbedarf an der Eurex profitieren laut Händlern Deutsche Börse. Die Aussicht auf hohe Umsätze verhelfe der Aktie zu einem Plus von 2,5% auf 76,58 EUR.

Hohe Kursverluste der asiatischen Stahlhersteller lassen ThyssenKrupp um 2,1% und Salzgitter sogar um 5,6% nachgeben. Im MDAX verlieren SGL Carbon 4,9% auf 30,20 EUR. Das Unternehmen beliefert unter anderen die Stahlindustrie. Händler berichten ferner, die Sorgen um einen Dämpfer für die weltweite Konjunktur durch die Krise an den Hypotheken- und Kreditmärkten ließen konjunktursensible Titel nachgeben. BASF büßen 2,6% auf 87,73 EUR ein, Bayer verlieren 2,4% auf 52,39 EUR und MAN 2,7% auf 93,22 EUR.

Bei den Nebenwerten fällt erneut die hohe Volatilität auf, die in den meisten Fälle nicht von Nachrichten unterlegt ist. Beispielsweise verlieren K+S 5,1% und Klöckner & Co 6,4%. Fraport fallen 6% auf 44,39 EUR zurück. Im Streit mit der Republik der Philippinen um Investitionen in den Flughafen Manila hat Fraport einen Rückschlag erlitten. Die Weltbank hat sich für eine Entschädigungsklage von Fraport als nicht zuständig erklärt. Der MDAX dreht nach anfänglichen Aufschlägen deutlich ins Minus und büßt aktuell 1,9% auf 9.326 Punkte ein. Im TecDAX fallen die Verluste am größten aus, der Index verliert 2,9% auf 809 Punkte. Hier belasten vor allem die Abgaben der im Index schwer gewichteten Solartitel.

DJG/bek/gos

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