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10.12.2008

XETRA-VERLAUF/Gewinnmitnahmen setzen im DAX ein

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt kommt am Mittwoch im Verlauf von den Tageshochs zurück und ist unter das Niveau von 4.800 Punkte gerutscht. Händler sprechen von einsetzenden Gewinnmitnahmen. "Angesichts der jüngsten Aufschläge sind die Gewinnmitnahmen nicht überraschend", so ein Händler. Die negativen Vorgaben aus den USA wurden durch die starke Entwicklung in Asien wettgemacht. Händler verweisen auf die Pläne für weitreichende Konjunkturprogramme und die Fortschritte der Verhandlungen zur Rettung der US-Autokonzerne.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt kommt am Mittwoch im Verlauf von den Tageshochs zurück und ist unter das Niveau von 4.800 Punkte gerutscht. Händler sprechen von einsetzenden Gewinnmitnahmen. "Angesichts der jüngsten Aufschläge sind die Gewinnmitnahmen nicht überraschend", so ein Händler. Die negativen Vorgaben aus den USA wurden durch die starke Entwicklung in Asien wettgemacht. Händler verweisen auf die Pläne für weitreichende Konjunkturprogramme und die Fortschritte der Verhandlungen zur Rettung der US-Autokonzerne.

Der DAX legt um 11.19 Uhr um 0,1% oder 5 Punkte auf 4.784 zu. Insgesamt wird das Geschäft als sehr ruhig und zurückhaltend beschrieben. Infineon gewinnen 1,3% auf 0,79 EUR und schließen sich damit an die gute Entwicklung in den USA an. Der US-Sektorindex SOX hatte am Dienstag um knapp 5% zugelegt. "Seit dem Tief am Freitag bei etwa 180 Punkten ist der Index um rund 14% gestiegen", stellt ein Händler fest.

Der Automobilsektor profitiert von der Entwicklung in den USA. Momentan zeichne sich eine baldige Einigung zwischen der Regierung und Kongressmitgliedern über das geplante Rettungsprogramm für die "Big Three" ab. In Asien legten die Autotitel bereits zu, angeführt von Honda, die rund 10% stiegen. BMW gewinnen 1,4% auf 22,40 EUR und VW 1,5% auf 307,45 EUR. Bei Daimler und Continental haben in der Zwischenzeit leichte Gewinnmitnahmen eingesetzt. Unter den Aktien der Zulieferer gewinnen Leoni 1,4% auf 11,80 EUR.

In einem recht illiquiden Markt gewinnen die Aussagen der Analysten an Gewicht. Am Morgen hatte die UBS die Aktie von BASF auf die "Most Preferred List" aufgenommen, im Gegenzug musste Linde gehen. Das Sentiment wird zudem von der Gewinnwarnung des US-Wettbewerbers Praxair belastet. BASF legen 0,9% auf 25,68 EUR zu, Linde verlieren dagegen 4,4% auf 55,87 EUR deutlich. Unter Gewinnmitnahmen leiden auch jüngste Gewinner wie Deutsche Börse, die 3,1% auf 55,57 EUR nachgeben oder Commerzbank mit einem Minus von 2,9% auf 7,12 EUR.

Im TecDAX ziehen freenet um 9,9% auf 3,67 EUR an. Laut einem Händler tagt bei dem Unternehmen der Aufsichtsrat. "Die Spekulation ist momentan erneut, dass der Aufsichtsrat, und hier vor allem die Permira-Vertreter, nicht mehr hinter dem CEO Eckhard Spoerr stehen", sagt ein Händler. Permira könne Spoerr angesichts des stark gefallenen Aktienkurses die Unterstützung versagen. Für einen Verkauf des DSL-Geschäfts sei es "eigentlich schon viel zu spät", sagt der Händler.

Dagegen stehen im SDAX Gerresheimer unter Druck. Der Kurs fällt um 18,4% auf 18,75 EUR. "Es hagelt negative Studien", so ein Händler. Die Dresdner habe Gerresheimer auf Halten heruntergestuft, Chevreux habe sie mit Underperform eingestuft und Sal. Oppenheim habe ein "Trading-Sell" ausgesprochen. Offensichtlich seien Analysten darauf eingestellt, dass sich die Geschäftsaussichten eintrübten, so der Händler.

DJG/mpt/hru/raz

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