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16.07.2008

XETRA-VERLAUF/Schwache Bankenkurse machen DAX-Erholung zunichte

FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX hat am Mittwochvormittag nach einem freundlichen Start seine Gewinne komplett wieder abgegeben und ist auf das Vortagesschlussniveau zurückgefallen. Das deutsche Börsenbarometer fällt gegen 11.33 Uhr um 0,1% oder 4 auf 6.079 Punkte. Vor allem der erneute Druck auf die Bankentitel hat die DAX-Erholung zunichte gemacht, nachdem der Index im Hoch bereits 6.136 Zähler erreicht hatte. Auf erste Widerstände treffe der DAX aus technischer Sicht bei 6.200 und 6.250 Punkten, heißt es am Markt. Unterstützung dürfte weiterhin die 6.000er Marke bieten. Am Nachmittag könnten von neuen US-Daten wie den Verbraucherpreisen, der US-Industrieproduktion und der US-Kapazitätsauslastung Impulse ausgehen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX hat am Mittwochvormittag nach einem freundlichen Start seine Gewinne komplett wieder abgegeben und ist auf das Vortagesschlussniveau zurückgefallen. Das deutsche Börsenbarometer fällt gegen 11.33 Uhr um 0,1% oder 4 auf 6.079 Punkte. Vor allem der erneute Druck auf die Bankentitel hat die DAX-Erholung zunichte gemacht, nachdem der Index im Hoch bereits 6.136 Zähler erreicht hatte. Auf erste Widerstände treffe der DAX aus technischer Sicht bei 6.200 und 6.250 Punkten, heißt es am Markt. Unterstützung dürfte weiterhin die 6.000er Marke bieten. Am Nachmittag könnten von neuen US-Daten wie den Verbraucherpreisen, der US-Industrieproduktion und der US-Kapazitätsauslastung Impulse ausgehen.

Händler sprechen von einem insgesamt "gespaltenen" Markt. zu den positiven Vorlagen der US-Berichtssaison, namentlich Intel, hätten sich erneute Ängste um die Kreditkrise gesellt. Nach zunächst deutlichem Plus notieren Infineon unverändert bei 4,36 EUR. Umsatz und Gewinn von Intel sind im zweiten Quartal oberhalb der Erwartung ausgefallen. Belastend auf die Halbleiter wirkt nun jedoch der negative Ausblick des Wettbewerbers ASML, dessen Aktie um über 10% einbricht. Epcos verbessern sich dagegen um 2,5% auf 12,40 EUR.

Die Finanzwerte können entgegen den Erwartungen ihre überverkaufte Lage nicht abbauen und geben vor dem Hintergrund der US-Immobilienkrise weiter deutlich nach. Viele Anleger warten hier auf die Quartalszahlen der US-Banken. Allianz fallen um 2,1% auf 100,46 EUR zurück. Dazu heißt es, ein Verkauf der Dresdner Bank könnte zu Abschreibungsbedarf führen, falls nur ein vergleichsweise niedriger Preis erzielt würde. Deutsche Bank rutschen um 3,1% ab und Commerzbank sogar um 4,2%.

Zuvor war für den Sektor Hoffnung auf eine kräftige Erholung laut geworden, da die US-Börsenaufsicht SEC über eine Einschränkung von Leerverkäufen auf Bankenwerte nachdenke. "Wenn das durchkommt, dürfte damit eine kräftige Erholung erzwungen werden", so ein Händler.

Continental tendieren gut behauptet und gewinnen 0,2% auf 73,64 EUR, nachdem der Reifenhersteller am Morgen das Schaeffler-Gebot von gut 69 EUR als zu niedrig zurückgewiesen hat. Das Angebot sei in hohem Maße opportunistisch, es spiegele den wahren Wert der Continental nicht annähernd wider, es schaffe kein Vertrauen, und es entbehre einer überzeugenden industriellen Logik, begründete Conti sein Nein. Conti bezeichnet zudem die von Schaeffler getätigten Aussagen, dass der fränkische Automobilzulieferer nur eine Minderheitsbeteiligung erwerben wolle, als unglaubwürdig.

Lufthansa profitieren etwas von der deutlichen Entspannung beim Ölpreis und legen um 0,2% zu auf 13,04 EUR. Deutsche Telekom notieren 0,2% höher bei 10,63 EUR. In den USA hatte die Branche zu den stärksten gehört, nachdem Übernahmegerüchte um Sprint-Nextel laut wurden. Bei den Nebenwerten gibt es kaum Nachrichten: Lanxess steigen nach einer Hochstufung durch die Credit Suisse auf "Outperform" um 4,2% auf 24,49 EUR und setzen sich damit an die Spitze im MDAX.

DJG/mod/gos

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