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26.06.2007

XETRA-VERLAUF/Schwächer - DAX baut Verluste aus

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat im frühen Handelsverlauf am Dienstag die Anfangsverluste weiter ausgebaut. Der DAX verliert gegen 10.40 Uhr MESZ 85 Punkte oder 1,1% auf 7.846 Punkte. "Die Konsolidierung droht zunehmend zur Korrektur zu werden", so ein Händler. Begründet werden die Abschläge mit den schwachen Vorlagen der Wall Street. Der Dow-Jones-Index hat nach einer zunächst deutlichen Kurserholung nach Handelsende in Europa über 100 Punkte verloren, und auch der S&P-Index fiel wieder unter die Marke von 1.500 Zählern zurück. Ein nächster Widerstand für den DAX sei die Zone um 7.950 Punkte. Eine technische Unterstützung bei 7.890 Punkten sei nun unterschritten worden, nun liege beim Montags-Tief von 7.830 Punkten eine weitere Haltemarke. Neue Impulse werden am Nachmittag vom US-Verbrauchervertrauen erwartet. Gerechnet wird mit einem Rückgang. Daneben gibt es Daten zu den Neubauverkäufen in den USA. Henkel geben um 2,8% auf 38,68 EUR nach. Die Deutsche Bank platziert 11,2 Mio Vorzugsaktien des Unternehmens im Auftrag der Jahr Vermögensverwaltung. Mit dem Abschlag von etwa 2,7% auf den Schlusskurs vom Montag sollte die Platzierung gut aufgenommen werden, heißt es am Markt. MAN stehen mit einem Abschlag von 2,6% auf 103,74 EUR ebenfalls unter Druck. Porsche geben kontinuierlich nach. "Die Umsatzzahlen sind enttäuschend ausgefallen", kommentiert Gregor Claussen von der SEB Bank. Aufgrund der Einführung neuer Modelle wie dem 911 Turbo Cabriolet seien jedoch in der zweiten Jahreshälfte wieder positive Impulse zu erwarten. Aus technischer Sicht deuteten die Overbought/Oversold-Indikatoren an, dass eine Konsolidierung einsetzen könnte. Long-Positionen sollten an der gleitenden 13-Wochenlinie bei 1.290 EUR abgesichert werden. Für eine Fortsetzung des steilen Aufwärtstrends fehle die Bestätigung. Die Aktie fällt um 3% auf 1.293,50 EUR. Vergleichsweise gut halten sich auch Deutsche Telekom, die nahezu unverändert notieren. Goldman Sachs hat das Kursziel auf 14,36 EUR erhöht von 12,83 EUR. In der zweiten Reihe gewinnen IKB Bank 1,5% auf 26,53 EUR. Die DZ Bank hat Interesse an der IKB signalisiert. Der IKB-Großaktionär, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), hat jedoch unterdessen verlauten lassen, ihr IKB-Anteil stehe nicht zum Verkauf. Auch GPC Biotech legen zu und klettern um 0,7% auf 19,60 EUR. Händler verweisen zur Begründung auf anhaltend positiven Nachrichtenstrom zu "Satraplatin", dem am weitesten fortgeschrittenen Wirkstoff der Produktpipeline. Nach der Bekanntgabe der japanischen Vertriebspartnerschaft am Vortag wurde aktuell der Antrag auf Zulassung zur Zweitlinien-Therapie von Prostatakrebs-Patienten bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA eingereicht.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat im frühen Handelsverlauf am Dienstag die Anfangsverluste weiter ausgebaut. Der DAX verliert gegen 10.40 Uhr MESZ 85 Punkte oder 1,1% auf 7.846 Punkte. "Die Konsolidierung droht zunehmend zur Korrektur zu werden", so ein Händler. Begründet werden die Abschläge mit den schwachen Vorlagen der Wall Street. Der Dow-Jones-Index hat nach einer zunächst deutlichen Kurserholung nach Handelsende in Europa über 100 Punkte verloren, und auch der S&P-Index fiel wieder unter die Marke von 1.500 Zählern zurück. Ein nächster Widerstand für den DAX sei die Zone um 7.950 Punkte. Eine technische Unterstützung bei 7.890 Punkten sei nun unterschritten worden, nun liege beim Montags-Tief von 7.830 Punkten eine weitere Haltemarke. Neue Impulse werden am Nachmittag vom US-Verbrauchervertrauen erwartet. Gerechnet wird mit einem Rückgang. Daneben gibt es Daten zu den Neubauverkäufen in den USA. Henkel geben um 2,8% auf 38,68 EUR nach. Die Deutsche Bank platziert 11,2 Mio Vorzugsaktien des Unternehmens im Auftrag der Jahr Vermögensverwaltung. Mit dem Abschlag von etwa 2,7% auf den Schlusskurs vom Montag sollte die Platzierung gut aufgenommen werden, heißt es am Markt. MAN stehen mit einem Abschlag von 2,6% auf 103,74 EUR ebenfalls unter Druck. Porsche geben kontinuierlich nach. "Die Umsatzzahlen sind enttäuschend ausgefallen", kommentiert Gregor Claussen von der SEB Bank. Aufgrund der Einführung neuer Modelle wie dem 911 Turbo Cabriolet seien jedoch in der zweiten Jahreshälfte wieder positive Impulse zu erwarten. Aus technischer Sicht deuteten die Overbought/Oversold-Indikatoren an, dass eine Konsolidierung einsetzen könnte. Long-Positionen sollten an der gleitenden 13-Wochenlinie bei 1.290 EUR abgesichert werden. Für eine Fortsetzung des steilen Aufwärtstrends fehle die Bestätigung. Die Aktie fällt um 3% auf 1.293,50 EUR. Vergleichsweise gut halten sich auch Deutsche Telekom, die nahezu unverändert notieren. Goldman Sachs hat das Kursziel auf 14,36 EUR erhöht von 12,83 EUR. In der zweiten Reihe gewinnen IKB Bank 1,5% auf 26,53 EUR. Die DZ Bank hat Interesse an der IKB signalisiert. Der IKB-Großaktionär, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), hat jedoch unterdessen verlauten lassen, ihr IKB-Anteil stehe nicht zum Verkauf. Auch GPC Biotech legen zu und klettern um 0,7% auf 19,60 EUR. Händler verweisen zur Begründung auf anhaltend positiven Nachrichtenstrom zu "Satraplatin", dem am weitesten fortgeschrittenen Wirkstoff der Produktpipeline. Nach der Bekanntgabe der japanischen Vertriebspartnerschaft am Vortag wurde aktuell der Antrag auf Zulassung zur Zweitlinien-Therapie von Prostatakrebs-Patienten bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA eingereicht.

Kontron kommt bei einem Rüstungsauftrag der US-Army als Zulieferer zum Zuge. Vorstandsvorsitzender Hannes Niederhauser sagte Dow Jones Newswires in einem Interview, mit einem Volumen in von 200 Mio USD verbuche der Kleincomputerhersteller den größten Design Win der Firmengeschichte. Die Aktie gewinnt 0,2% auf 13,24 EUR. Balda klettern im SDAX auf Jahreshoch. Apple hat nach Informationen der Zeitung "Handelsblatt" seinen Auftrag für "iPhone"-Bildschirme bei dem deutschen Zulieferer Balda deutlich erhöht. Deutlich positiv für Balda, so ein Händler. Zum einen sei Balda bislang nicht als iPhone-Zulieferer bestätigt gewesen. Zum anderen dürfte mit dem erhöhten Auftrag ein Technologievorsprung gegenüber den Wettbewerbern auf der Hand liegen. Die Aktie steigt um 3,5% auf 11,22 EUR.DJG/mif/ros

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