Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.08.2007

XETRA-VERLAUF/Sehr schwach - Handelsgeschehen beruhigt sich

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich am Mittwoch im Verlauf weiter sehr schwach. Der DAX gibt gegen 11.37 Uhr MESZ um 2,1% oder 155 auf 7.429 Punkte nach. Allerdings hat sich das Geschehen deutlich beruhigt. "Nach dem Ausverkauf zur Eröffnung sind keine weiteren größeren Verkaufsorders mehr reingekommen", so ein Händler. Mit einer Handelsspanne von 15 Punkten sei auch die Volatilität deutlich zurückgekommen. Das bestimmende Thema bleibt weiter die Immobilienkrise in den USA. Am Dienstag war die Aktie der US-Hypothekenbank American Home Mortgage an Wall Street wegen Liquiditätsproblemen um 90% eingebrochen. Damit steigt die Sorge unter Investoren, dass sich die Krise vom Subprime- auf den Prime-Sektor ausweitet. Aus technischer Sicht könnte der DAX nun in den kommenden Tagen bis auf die 200-Tage-Linie bei 7.040 Punkten zurückfallen, meint Dirk Oppermann von der DZ Bank. Kurzfristig sei der DAX bei 7.370 Zählern unterstützt, ein Widerstand liege erst bei 7.600 Punkten. Die Flucht der Investoren in "sichere Häfen" zeigt sich am Rentenmarkt: Der Bund-Future ist im frühen Handel auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen. Die zahlreichen am Berichtstag veröffentlichten Quartalsberichte der Unternehmen spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle. So brechen Henkel um 5,5% auf 37,65 EUR ein, obwohl die Quartalszahlen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind. Der Kursverlust von Henkel ist aber nicht auf die Quartalszahlen allein zurückzuführen, heißt es im Handel. "Eher belastet, dass sie bei ICI nicht zum Zuge kommen könnten", so ein Teilnehmer. Deutsche Börse fallen nach ihrem Quartalsbericht um 4,8% auf 81,35 EUR. Enttäuscht haben die Ergebnisse von BMW, der Kurs gibt um 5% auf 43,54 EUR nach. Deutsche Bank büßen 2,5% auf 98,39 EUR ein, obwohl die Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen haben. Quartalszahlen haben auch BASF vorgelegt, sie liegen laut Händlern im Rahmen der Erwartungen. Der Kurs gibt um 1,7% auf 93,68 EUR ab. Continental fallen um 2,3% auf 103,56 EUR, nachdem die Quartalszahlen besser ausgefallen sind als von Analysten prognostiziert. Metro geben nur um 0,3% nach auf 57,12 EUR, nachdem die Halbjahreszahlen die Erwartungen getroffen hatten. Die UniCredit hat die Aktie mit "Kaufen" bestätigt. Auch in der zweiten Reihe kommen Hugo Boss mit einem Minus von 0,8% auf 43,90 EUR glimpflich davon. Sehr gute Quartalszahlen stützen laut Händlern die Stimmung. Gegen den Trend steigen Deutz sogar um 1,8% auf 9,64 EUR. Teilnehmer sprechen von "hervorragenden" Zahlen. Im TecDAX verlieren Singulus nach Zahlen 4,6% auf 8,57 EUR. Epcos geben nach dem Ausweis von Quartalszahlen rund 1,9% auf 14,66 EUR nach. Diese bewegten sich im Rahmen der Erwartungen, so ein Analyst.DJG/mpt/mod/ros

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt präsentiert sich am Mittwoch im Verlauf weiter sehr schwach. Der DAX gibt gegen 11.37 Uhr MESZ um 2,1% oder 155 auf 7.429 Punkte nach. Allerdings hat sich das Geschehen deutlich beruhigt. "Nach dem Ausverkauf zur Eröffnung sind keine weiteren größeren Verkaufsorders mehr reingekommen", so ein Händler. Mit einer Handelsspanne von 15 Punkten sei auch die Volatilität deutlich zurückgekommen. Das bestimmende Thema bleibt weiter die Immobilienkrise in den USA. Am Dienstag war die Aktie der US-Hypothekenbank American Home Mortgage an Wall Street wegen Liquiditätsproblemen um 90% eingebrochen. Damit steigt die Sorge unter Investoren, dass sich die Krise vom Subprime- auf den Prime-Sektor ausweitet. Aus technischer Sicht könnte der DAX nun in den kommenden Tagen bis auf die 200-Tage-Linie bei 7.040 Punkten zurückfallen, meint Dirk Oppermann von der DZ Bank. Kurzfristig sei der DAX bei 7.370 Zählern unterstützt, ein Widerstand liege erst bei 7.600 Punkten. Die Flucht der Investoren in "sichere Häfen" zeigt sich am Rentenmarkt: Der Bund-Future ist im frühen Handel auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen. Die zahlreichen am Berichtstag veröffentlichten Quartalsberichte der Unternehmen spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle. So brechen Henkel um 5,5% auf 37,65 EUR ein, obwohl die Quartalszahlen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen sind. Der Kursverlust von Henkel ist aber nicht auf die Quartalszahlen allein zurückzuführen, heißt es im Handel. "Eher belastet, dass sie bei ICI nicht zum Zuge kommen könnten", so ein Teilnehmer. Deutsche Börse fallen nach ihrem Quartalsbericht um 4,8% auf 81,35 EUR. Enttäuscht haben die Ergebnisse von BMW, der Kurs gibt um 5% auf 43,54 EUR nach. Deutsche Bank büßen 2,5% auf 98,39 EUR ein, obwohl die Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen haben. Quartalszahlen haben auch BASF vorgelegt, sie liegen laut Händlern im Rahmen der Erwartungen. Der Kurs gibt um 1,7% auf 93,68 EUR ab. Continental fallen um 2,3% auf 103,56 EUR, nachdem die Quartalszahlen besser ausgefallen sind als von Analysten prognostiziert. Metro geben nur um 0,3% nach auf 57,12 EUR, nachdem die Halbjahreszahlen die Erwartungen getroffen hatten. Die UniCredit hat die Aktie mit "Kaufen" bestätigt. Auch in der zweiten Reihe kommen Hugo Boss mit einem Minus von 0,8% auf 43,90 EUR glimpflich davon. Sehr gute Quartalszahlen stützen laut Händlern die Stimmung. Gegen den Trend steigen Deutz sogar um 1,8% auf 9,64 EUR. Teilnehmer sprechen von "hervorragenden" Zahlen. Im TecDAX verlieren Singulus nach Zahlen 4,6% auf 8,57 EUR. Epcos geben nach dem Ausweis von Quartalszahlen rund 1,9% auf 14,66 EUR nach. Diese bewegten sich im Rahmen der Erwartungen, so ein Analyst.DJG/mpt/mod/ros

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.