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16.05.2007

XETRA-VORBERICHT/DAX etwas schwächer erwartet

FRANKFURT (Dow Jones)--Einen Handelsauftakt mit etwas schwächeren Notierungen erwarten Börsianer für den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch. Der DAX wird vorbörslich mit 7.480 Punkten errechnet, das sind 0,4% oder 25 Punkte weniger als zum Handelsschluss am Dienstag. Ein zur Vorsicht mahnendes Chartbild im Dow und Trendumkehren im S&P-500 sowie im Nasdaq-Composite dürften neuen Jahreshochs im DAX zunächst im Weg stehen, heißt es mit Blick auf die Vorgaben der US-Indizes. Die Konsolidierung sei weiterhin gekennzeichnet durch den Widerstand bei 7.520 und dem Jahreshoch bei 7.539 Punkten auf der Oberseite sowie die Unterstützungen um 7.400 und 7.300 Punkte auf der Unterseite. Ein Ausbruch aus der Spanne vor dem Feiertag sei eher unwahrscheinlich, heißt es weiter.

FRANKFURT (Dow Jones)--Einen Handelsauftakt mit etwas schwächeren Notierungen erwarten Börsianer für den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch. Der DAX wird vorbörslich mit 7.480 Punkten errechnet, das sind 0,4% oder 25 Punkte weniger als zum Handelsschluss am Dienstag. Ein zur Vorsicht mahnendes Chartbild im Dow und Trendumkehren im S&P-500 sowie im Nasdaq-Composite dürften neuen Jahreshochs im DAX zunächst im Weg stehen, heißt es mit Blick auf die Vorgaben der US-Indizes. Die Konsolidierung sei weiterhin gekennzeichnet durch den Widerstand bei 7.520 und dem Jahreshoch bei 7.539 Punkten auf der Oberseite sowie die Unterstützungen um 7.400 und 7.300 Punkte auf der Unterseite. Ein Ausbruch aus der Spanne vor dem Feiertag sei eher unwahrscheinlich, heißt es weiter.

Am Nachmittag könnten die Daten zu den Baubeginnen in den USA Aufschluss über die Entwicklung in der US-Immobilienbranche geben und damit neue Impulse liefern. Außerdem stehen US-Industrieproduktion und US-Kapazitätsauslastung zur Bekanntgabe an.

DaimlerChrysler stehen nach der Zahlenvorlage vom Vortag und der Trennung von Chrysler am Montag weiter im Blick. Die positiven Einschätzungen zu der Aktie mehrten sich, heißt es am Markt mit Blick auf die Ertragssituation bei Mercedes, die etwa 30% unterbewertet sein könnten. Unter anderem mit Blick darauf habe nun Sal. Oppenheim das Kursziel auf 78 von 60 EUR erhöht. Positiv sei auch, dass Rating-Agenturen wie Fitch und Moody´s nun den Ausblick erhöht hätten. Vorbörslich tendiert das Papier indes etwas schwächer.

Bankentitel dürften ebenfalls auf Interesse stoßen. Die Konsolidierung im europäischen Bankensektor rückt mit der Bestätigung der Gespräche zwischen Unicredit und Capitalia erneut in den Fokus. Zudem haben Credit Agricole und ING mit guten Zahlen aufgewartet, während die Zahlen der IKB "gemischt" ausgefallen sind, wie es heißt. Der Provisionsüberschuss enttäusche etwas, der Zinsüberschuss sei etwas besser als erwartet ausgefallen. Den Kurs bremsen könnten die immer noch vergleichsweise hohen Verwaltungskosten.

Weiter zum Abwarten raten Händler bei Siemens. Die Unsicherheit über den Vorstandsvorsitz halte trotz neuer Spekulationen an, heißt es mit Blick auf einen Bericht der "WirtschaftsWoche", nach dem Gerhard Cromme Interims-Chef und Wolfgang Reitzle im Anschluss entgegen offizieller Darstellung doch an die Spitze des Konzerns kommen soll. Auch der Zuschlag für Deutsche Bank, Goldman Sachs und Morgan Stanley als Konsortialführer für ein mögliches VDO-IPO dürfte den Kurs nicht beeinflussen.

Der Quartalsbericht von Conergy aus dem TecDAX trifft indes nach ersten Einschätzungen die Markterwartungen. Den bisherigen Ausblick für Umsatz- und Ertragsentwicklung hat das Unternehmen bestätigt. Die Aussagen enthielten somit keine Überraschungen, so ein Händler. Im Tagesverlauf könne es zu Gewinnmitnahmen kommen. QSC rutschen vorbörslich deutlicher ab um rund 4%. Als leicht enttäuschend werden in einer ersten Einschätzung die Zahlen von QSC eingestuft. Sowohl im Umsatz wie im Ergebnis habe das Unternehmen die Markterwartung verfehlt.

DJG/ahg/gos

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