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16.07.2008

XETRA-VORBERICHT/DAX fester erwartet - Intel überrascht positiv

FRANKFURT (Dow Jones)--Eine Stabilisierung am deutschen Aktienmarkt erwarten Händler am Mittwoch zum Handelsstart. Darauf deuten die vorbörslichen Indikationen hin, die den DAX rund 40 Punkte fester sehen bei 6.122 Punkten. Nach dem zweifachen Rücklauf Richtung 6.000er-Marke vom Dienstag und der Erholung im späten Geschäft könnte sich die Situation zunächst weiter beruhigen, heißt es. Zudem sei die Vorlage von der US-Berichtssaison und dem Schwergewicht Intel positiv. Auf erste Widerstände treffe der DAX aus technischer Sicht bei 6.200 und 6.250 Punkten, heißt es am Markt. Unterstützung sollte weiterhin die 6.000er Marke bieten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Eine Stabilisierung am deutschen Aktienmarkt erwarten Händler am Mittwoch zum Handelsstart. Darauf deuten die vorbörslichen Indikationen hin, die den DAX rund 40 Punkte fester sehen bei 6.122 Punkten. Nach dem zweifachen Rücklauf Richtung 6.000er-Marke vom Dienstag und der Erholung im späten Geschäft könnte sich die Situation zunächst weiter beruhigen, heißt es. Zudem sei die Vorlage von der US-Berichtssaison und dem Schwergewicht Intel positiv. Auf erste Widerstände treffe der DAX aus technischer Sicht bei 6.200 und 6.250 Punkten, heißt es am Markt. Unterstützung sollte weiterhin die 6.000er Marke bieten.

Autotitel und Lufthansa dürften von der Entspannung beim Ölpreis profitieren, der am Dienstag sein stärkstes Tagesminus sei 17 Jahren erlebt hatte. Bankenaktien gelten als überverkauft, hier warteten die Anleger auf erste Quartalszahlen von US-Banken. Am Nachmittag könnten dann von neuen US-Daten wie den Verbraucherpreisen, der US-Industrieproduktion und der US-Kapazitätsauslastung neue Impulse ausgehen.

Positive Signale für die Technologiewerte gehen von den oberhalb der Erwartung ausgefallenen Umsatz und Gewinn von Intel im zweiten Quartal aus. Damit habe der Chiphersteller bewiesen, dass auch bei einer schwachen US-Konjunktur Geld verdient werden könne, so ein Händler. Leicht belastend werde die Entwicklung der Bruttomarge gesehen. Titel wie Infineon und Epcos dürften unter dem Strich von Intel profitieren. Die Finanzwerte dürften sich von den jüngsten massiven Abschlägen etwas erholen. Ohne negative Nachrichten müssten Short-Positionen in dem Sektor geschlossen werden, was zu einem Nachfrageüberhang führen dürfte. Zudem denkt die US-Börsenaufsicht SEC über eine Einschränkung von Leerverkäufen auf Bankenwerte nach. "Wenn das durchkommt, dürfte damit eine kräftige Erholung erzwungen werden", so ein Händler. Wie sich das Blatt wenden könne, habe die Aktie von Lehman Brothers am Vortag gezeigt. Nachdem der CEO laut über einen möglichen Rückzug der Investmentbank von der Börse nachgedacht hat, legte die Aktie gegen einen schwachen Sektor um über 6% zu. Besonders Titel wie Allianz, die am Vortag bis zu 7% ohne eigene Nachrichten verloren hatten, dürften davon profitieren, ebenso Deutsche Bank und Commerzbank.

Bei Continental halten Marktteilnehmer einen kleinen Rücksetzer für möglich angesichts des Übernahmeangebots von Schaeffler zum Kurs von 69,37 EUR. Der Anstieg vom Dienstag auf über 73 EUR sei aber vermutlich vor allem auf Shorteindeckungen zurückzuführen und kurzfristig überzogen. Längerfristig halten Händler ein höheres Angebot nach wie vor für möglich: Sehr gute Zahlen des schwedischen Schaeffler-Konkurrenten SKF seien ein Indiz dafür, dass es auch Schaeffler finanziell gut gehe, heißt es.

Auch Telekomwerte könnten sich erholen, nachdem die Branche in den USA zu den stärksten gehört hatte. Dort stützten Übernahmegerüchte für Sprint-Nextel. Bei den Nebenwerten gibt es kaum Nachrichten: Keine Belastung sehen Händler von einer vorsichtigen Haltung von Fitch zu Südzucker.

DJG/mod/gos

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