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01.07.2011

XETRA-VORBERICHT/DAX kaum verändert erwartet - ISM-Index im Blick

FRANKFURT (Dow Jones)--Händler rechnen für Freitag mit einem kaum veränderten Start am deutschen Aktienmarkt. "Die deutlichen Kursgewinne in dieser Woche wurden von der Entwicklung in Griechenland und dem Halbjahresultimo getrieben", so ein Börsianer. Mit dem Auslaufen dieser beiden Effekte werde der Markt daher wohl zunächst einmal verschnaufen. Zudem stehe in den USA ein langes Wochenende vor der Tür, da am Montag die Börsen auf Grund des "Independence Day" geschlossen blieben.

FRANKFURT (Dow Jones)--Händler rechnen für Freitag mit einem kaum veränderten Start am deutschen Aktienmarkt. "Die deutlichen Kursgewinne in dieser Woche wurden von der Entwicklung in Griechenland und dem Halbjahresultimo getrieben", so ein Börsianer. Mit dem Auslaufen dieser beiden Effekte werde der Markt daher wohl zunächst einmal verschnaufen. Zudem stehe in den USA ein langes Wochenende vor der Tür, da am Montag die Börsen auf Grund des "Independence Day" geschlossen blieben.

Um 8.12 Uhr MESZ notiert der vorbörslich berechnete X-DAX bei 7.382,93 Punkten, einem Plus von 0,1% gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstag. Die nächsten Widerstände für den Leitindex finden sich um 7.400, 7.450 und 7.500 Punkte. Unterstützungen liegen bei 7.250 und 7.200 Punkten.

Positiv wird im Handel gewertet, dass Italien einen neuen Sparplan zum Abbau der Staatsschulden vorgelegt hat. Das Kabinett billigte ein Paket in Höhe von rund 47 Mrd EUR, mit dem bis 2014 ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden soll. Geplant sind unter anderem weitere Einsparungen im öffentlichen Dienst, im Gesundheitswesen und bei der Rentenversicherung. Mit den neuen Sparmaßnahmen will Berlusconis Regierung das Haushaltsdefizit bis zum Jahr 2014 auf 0,2% des Bruttoinlandsprodukts drücken. 2010 hatte es bei 4,6% gelegen.

Der im Juni auf 50,9 Punkte und damit gefährlich nahe an die Kontraktionsgrenze gefallene Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe Chinas belege, dass die eingeleiteten Schritte zur Dämpfung des Wirtschaftswachstums durch die People's Bank of China eine klare Wirkung zeige. Die chinesische Notenbank werde möglicherweise ihre Geldpolitik nun etwas lockern, heißt es im Handel.

Für neue Impulse dürfte am Nachmittag der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe der USA im Juni sorgen. Volkswirte erwarten für den wichtigsten Frühindikator im Mittel ihrer Prognosen einen Rückgang auf 51,8 von 53,5 Punkten im Vormonat. Einige Ökonomen gehen sogar davon aus, dass der ISM-Index unter die wichtige Marke von 50 Punkten fallen wird, was ein Abrutschen der USA in eine Phase wirtschaftlicher Kontraktion andeuten würde. Allerdings hat am Vortag der als Vorläufer geltende Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago positiv überrascht.

Im frühen Frankfurter Handel spielt die Musik bei den Einzelwerten vor allem in der zweiten Reihe. So geben Leoni vorbörslich um 4,5% nach. Der Automobilzulieferer will sein Grundkapital um 10% erhöhen. ProSiebenSat.1 legen um 2,1% zu. Der Medienkonzern will nach Indien und China expandieren. "Das sind sicherlich interessante Wünsche", zeigt sich ein Händler allerdings skeptisch. In den Schwellenländern seien bereits größere Anbieter gescheitert.

In der ersten Reihe fallen ThyssenKrupp auf, für die es um 0,7% nach unten geht. Das Unternehmen kann das zivile Geschäft der Werft Blohm + Voss nicht wie geplant verkaufen. Die arabische Schiffbaugruppe Abu Dhabi Mar übernimmt anders als vereinbart nur das Zivilgeschäft der HDW-Werft und nicht auch das von Blohm + Voss.

DJG/jej/ros

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