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24.03.2010

XETRA-VORBERICHT/Etwas fester - ifo-Index im Blick

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit etwas festeren Kursen am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler am Mittwochmorgen. Bis 8.24 Uhr wird der DAX mit einem Plus von 0,3% auf 6.034 Punkte errechnet. Die Vorlagen seien gut, heißt es mit Blick auf die US-Börsen. Der Dow-Jones-Index ist auf den höchsten Stand seit September 2008 gestiegen. Sollte der DAX die Hürde von 6.040 Punkten überwinden, wäre der Weg Richtung Jahreshoch bei 6.094 frei, meinen technisch orientierte Analysten. Eine Unterstützung sehen sie bei 5.900 Punkten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit etwas festeren Kursen am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler am Mittwochmorgen. Bis 8.24 Uhr wird der DAX mit einem Plus von 0,3% auf 6.034 Punkte errechnet. Die Vorlagen seien gut, heißt es mit Blick auf die US-Börsen. Der Dow-Jones-Index ist auf den höchsten Stand seit September 2008 gestiegen. Sollte der DAX die Hürde von 6.040 Punkten überwinden, wäre der Weg Richtung Jahreshoch bei 6.094 frei, meinen technisch orientierte Analysten. Eine Unterstützung sehen sie bei 5.900 Punkten.

Der Euro hat zu Beginn des europäisch geprägten Handels deutlich nachgegeben und tendiert nur noch knapp oberhalb der Marke von 1,34 USD. Von der Euro-Schwäche könnten exportorientierte Titel profitieren, so ein Händler. Impulse erwarten Marktteilnehmer im frühen Handelsverlauf vom ifo-Geschäftsklimaindex für März. Ein weiterer Rückgang als drittes Minus in Folge wäre ein Warnsignal und könnte die Stimmung belasten. Volkswirte erwarten den Index bei 95,9 Punkten, das wäre ein leichtes Plus nach 95,2 Punkten im Februar.

Zudem stehen zahlreiche europäische Einkaufsmanagerindizes auf der Agenda. Für Deutschland erwarten Volkswirte für das verarbeitende Gewerbe 56,5 Punkte nach 57,2 Punkten im Februar. Für das nicht verarbeitende Gewerbe wird der Index kaum verändert zum Vormonat bei 52 Punkten gesehen. Am Nachmittag sind aus den USA Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter, Neubauverkäufe und die Rohöllagerbestände avisiert.

Mit steigenden Kursen bei Daimler rechnen Händler für das Eröffnungsgeschäft. Zwar beschuldigt das US-Justizministerium Daimler der Korruption, laut "Wall Street Journal" hat Daimler eine Zahlung von 185 Mio USD angeboten. "Das sind 0,1285 USD je Aktie, das macht Daimler über den Währungseffekt bei den Exporten schnell wett", so ein Marktteilnehmer. "Außerdem handelt es sich um alte Kamellen", ergänzt er mit Blick darauf, dass Daimler bereits Bilanzen der Vergangenheit berichtigt habe. Daimler werden vorbörslich 0,6% fester taxiert.

Infineon dürften ebenfalls mit Kursgewinnen in den Handel starten. Marktteilnehmern zufolge könnte der Halbleiterhersteller von guten Vorlagen für die gesamte Branche profitieren. "Der SOX-Halbleiterindex hat nun endlich auch ein neues Jahreshoch markiert", sagt ein Händler. Der Index schloss am Dienstag 2,3% höher bei 372,47 Punkten und damit über dem bisherigen Hoch vom 8. Januar bei 367,68 Zählern. Infineon legen vorbörslich 2,1% zu.

Deutsche Börse stehen im Blick der Investoren. Die Ankündigung einer weiteren Umstrukturierung stößt auf geteiltes Echo. Während ein Händler die Gewinnschätzungen für das laufende Jahr aufgrund von Rückstellungen gefährdet sieht, stehen die Analysten der UBS der Restrukturierung positiv gegenüber. Sie erhöhen das Kursziel auf 72 EUR von zuvor 67 EUR. Deutsche Börse steigen im vorbörslichen Geschäft um 1,4%.

Allianz werden vorbörslich 1,2% fester gesehen. Die Analysten der Bank of America-Merrill Lynch stufen die Aktie der Allianz hoch auf "Kaufen" von "Neutral". Anleger dürften auch auf Volkswagen-Vorzüge schauen. Am Mittag präsentiere sich VW in Frankfurt vor potenziellen Investoren, heißt es am Markt. Die ursprünglich für Porsche, Katar und Niedersachsen reservierten Anteile sollten bis Freitag platziert werden. "Solange könnte der Kurs tendenziell noch etwas unter Druck stehen", so ein Händler mit Blick auf potenziellen Angebotsdruck.

Im TecDAX legen Kontron nach den Quartalszahlen am Mittwochmorgen 1,8% zu. Das Unternehmen hat zwar bei Umsatz und Ergebnis jeweils schwächer als im Vorjahr abgeschnitten, das Unternehmen gibt sich in seinem Ausblick für 2010 jedoch positiv, vor allem im zweiten Halbjahr wolle man wieder wachsen.

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