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06.02.2008

XETRA-VORBERICHT/Schwächer - Banken im Fokus - Conergy -14%

FRANKFURT (Dow Jones)--Fortgesetzte Kursverluste im späten US-Aktienhandel am Dienstag nach dem Börsenschluss in Deutschland dürften die deutschen Aktien am Mittwochmorgen auf breiter Front weiter nachgeben lassen. "Mit der Erholung ist es erst einmal vorbei", meint Analyst Wieland Staud. In Tokio büßte der Nikkei-Index 4,7% ein und in Hongkong verlor der Hang-Seng-Index 5,1%. Den DAX indiziert die Deutsche Bank um 8.07 Uhr mit 6.707 Punkten, also 58 Punkte unter dem Xetra-Schluss vom Dienstag.

FRANKFURT (Dow Jones)--Fortgesetzte Kursverluste im späten US-Aktienhandel am Dienstag nach dem Börsenschluss in Deutschland dürften die deutschen Aktien am Mittwochmorgen auf breiter Front weiter nachgeben lassen. "Mit der Erholung ist es erst einmal vorbei", meint Analyst Wieland Staud. In Tokio büßte der Nikkei-Index 4,7% ein und in Hongkong verlor der Hang-Seng-Index 5,1%. Den DAX indiziert die Deutsche Bank um 8.07 Uhr mit 6.707 Punkten, also 58 Punkte unter dem Xetra-Schluss vom Dienstag.

"Anleger reduzieren erneut ihre Risiken angesichts der Finanzmarktkrise und der absehbaren Rezession in den USA", vermutet ein Händler. In dieses Bild passe auch die Warnung der Kreditrating-Agentur Standard & Poor's, die jüngsten Abstufungen so genannter Monoline-Versicherer habe weitere negative Folgen auch für die Banken in den USA. Damit drohen laut Händlern weitere Abschreibungen auf Investments.

Am deutschen Markt könnten die Banken jedoch sogar relative Stärke zeigen. Grund hierfür ist ein Bericht der "Financial Times Deutschland", dem zufolge die Deutsche Post als Großaktionär der Postbank den Aufbau der größten deutschen Privatkundenbank plant. Es würden erste Gespräche zur Sondierung mit der Deutschen Bank, der Allianz und der ING geführt. Vorbörslich werden die Bankenaktien sämtlich etwas leichter gestellt.

Im TecDAX dürften Conergy-Aktien unter die Räder kommen. Der Hersteller von Solarmodulen hat im vergangenen Jahr einen operativen Verlust von 210 Mio EUR verbucht und muss eine Zwischenfinanzierung von 240 Mio EUR aufnehmen. "Verkaufen" rät daher die Investmentbank UBS zur Conergy-Aktie, die vorbörslich um 14% einbricht.

Ansonsten gibt es kaum kursbewegende Unternehmensnachrichten, und auch Konjunkturdaten sind am Mittwoch Mangelware.

DJG/bek/gos

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