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15.08.2007

XETRA-VORBERICHT/Schwächer - US-Vorgaben belasten

FRANKFURT (Dow Jones)--Händler rechnen am Mittwoch mit Kursverlusten zum Start des Handels am deutschen Aktienmarkt. Der DAX wird gegen 8.15 Uhr bei 7.368 Punkten gesehen nach 7.425 zum Vortagesschluss. Die US-Vorgaben aus den USA und Tokio sind sehr schwach. Der Handel zeigte sich nach den am Vortag veröffentlichten Zahlen von Wal Mart und Home Depot besorgt, der Konsum könnte in den USA doch stärker einbrechen als bisher angenommen. Insbesondere aber hat das Ersuchen des US-Geldmarktmanagers Sentinel um Zahlungsaufschub in USA Ängste ausgelöst, die Subprime-Krise könne sich doch auf weitere Wirtschaftsbereiche ausdehnen. "Wenn ein Anleger jetzt bei seinen Cash-Dispositionen nicht auf die Sentinel-Fonds zurückgreifen kann, muss er andere Assets verkaufen, um liquide zu sein", sagt ein Händler. Positiv sei indes, dass der DAX-Future den US-Verlust am Dienstagabend kaum mitgemacht habe. Der DAX sei im Bereich um 7.290 Punkte etwas unterstützt, heißt es. Am Nachmittag stehen die Verbraucherpreise in den USA im Blick. Die Prognose für den Juli liegt bei plus 0,1% gegenüber dem Vormonat. Die am späten Dienstag berichteten Zahlen von E.ON werden im Handel als weitgehend wie erwartet bezeichnet. Der Nettogewinn liege allerdings unter den Prognosen. E.ON verlieren vorbörslich 1%. Überraschend deutlich sei der Gewinnanstieg bei Gagfah ausgefallen, heißt es im Handel weiter. Allerdings spreche das Umfeld der aktuellen US-Krise gegen Immobilien-Aktien. Gagfah geben vorbörslich 0,6% ab. Der Chemiekonzern Lanxess hat einem Pressebericht zufolge sein EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal um 5% auf 211 Mio EUR gesteigert; der Umsatz soll wegen des Verkaufs von Unternehmensteilen um 1,4% auf 1,73 Mrd EUR gesunken sein. Lanxess will am Donnerstag über den aktuellen Geschäftsverlauf berichten. Händler werten die Zahlen leicht positiv, verweisen aber auch auf das negative Sentiment am Markt, das das Papier bremse. Lanxess bröckeln vorbörslich 0,6% ab. Positiv werten Händler das erhöhte Margenziel von Premiere. Der künftige Vorstandsvorsitzende Michael Börnicke will die Rendite bis 2010 auf 20% bis 30% steigern. Derzeit liegt sie bei knapp 10%. Premiere steigen vorbörslich um 0,7%. Die am Morgen vorgelegten Zahlen von Conergy können nach einer ersten Einschätzung aus dem Handel nicht überzeugen. Sowohl beim Umsatz wie auch beim Nettoergebnis wurde die Schätzung der eigenen Analysten nicht erreicht, so ein Händler. Conergy steigen vorbörslich gleichwohl um 0,1%. DJG/maw/gos

FRANKFURT (Dow Jones)--Händler rechnen am Mittwoch mit Kursverlusten zum Start des Handels am deutschen Aktienmarkt. Der DAX wird gegen 8.15 Uhr bei 7.368 Punkten gesehen nach 7.425 zum Vortagesschluss. Die US-Vorgaben aus den USA und Tokio sind sehr schwach. Der Handel zeigte sich nach den am Vortag veröffentlichten Zahlen von Wal Mart und Home Depot besorgt, der Konsum könnte in den USA doch stärker einbrechen als bisher angenommen. Insbesondere aber hat das Ersuchen des US-Geldmarktmanagers Sentinel um Zahlungsaufschub in USA Ängste ausgelöst, die Subprime-Krise könne sich doch auf weitere Wirtschaftsbereiche ausdehnen. "Wenn ein Anleger jetzt bei seinen Cash-Dispositionen nicht auf die Sentinel-Fonds zurückgreifen kann, muss er andere Assets verkaufen, um liquide zu sein", sagt ein Händler. Positiv sei indes, dass der DAX-Future den US-Verlust am Dienstagabend kaum mitgemacht habe. Der DAX sei im Bereich um 7.290 Punkte etwas unterstützt, heißt es. Am Nachmittag stehen die Verbraucherpreise in den USA im Blick. Die Prognose für den Juli liegt bei plus 0,1% gegenüber dem Vormonat. Die am späten Dienstag berichteten Zahlen von E.ON werden im Handel als weitgehend wie erwartet bezeichnet. Der Nettogewinn liege allerdings unter den Prognosen. E.ON verlieren vorbörslich 1%. Überraschend deutlich sei der Gewinnanstieg bei Gagfah ausgefallen, heißt es im Handel weiter. Allerdings spreche das Umfeld der aktuellen US-Krise gegen Immobilien-Aktien. Gagfah geben vorbörslich 0,6% ab. Der Chemiekonzern Lanxess hat einem Pressebericht zufolge sein EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal um 5% auf 211 Mio EUR gesteigert; der Umsatz soll wegen des Verkaufs von Unternehmensteilen um 1,4% auf 1,73 Mrd EUR gesunken sein. Lanxess will am Donnerstag über den aktuellen Geschäftsverlauf berichten. Händler werten die Zahlen leicht positiv, verweisen aber auch auf das negative Sentiment am Markt, das das Papier bremse. Lanxess bröckeln vorbörslich 0,6% ab. Positiv werten Händler das erhöhte Margenziel von Premiere. Der künftige Vorstandsvorsitzende Michael Börnicke will die Rendite bis 2010 auf 20% bis 30% steigern. Derzeit liegt sie bei knapp 10%. Premiere steigen vorbörslich um 0,7%. Die am Morgen vorgelegten Zahlen von Conergy können nach einer ersten Einschätzung aus dem Handel nicht überzeugen. Sowohl beim Umsatz wie auch beim Nettoergebnis wurde die Schätzung der eigenen Analysten nicht erreicht, so ein Händler. Conergy steigen vorbörslich gleichwohl um 0,1%. DJG/maw/gos

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