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28.01.2008

XETRA-VORBERICHT/Sehr schwach - DAX 3% niedriger indiziert

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit deutlich fallenden Kursen am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler für den Montag nach schwachen Vorlagen aus den USA und aus Asien, wo der Nikkei um 4% eingebrochen ist. Vorbörslich wird der DAX zum Freitagschluss knapp 3% niedriger mit 6.632 Punkten indiziert. Es gebe Zweifel, ob die US-Notenbank die Zinsen am Mittwoch weiter senke oder zumindest dass sie niedriger ausfallen könnte als bislang im Konsens mit 50 Punkten erwartet.

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit deutlich fallenden Kursen am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler für den Montag nach schwachen Vorlagen aus den USA und aus Asien, wo der Nikkei um 4% eingebrochen ist. Vorbörslich wird der DAX zum Freitagschluss knapp 3% niedriger mit 6.632 Punkten indiziert. Es gebe Zweifel, ob die US-Notenbank die Zinsen am Mittwoch weiter senke oder zumindest dass sie niedriger ausfallen könnte als bislang im Konsens mit 50 Punkten erwartet.

Die vorgezogene Senkung in der vergangenen Woche um 75 Basispunkte sei vor allem zur Beruhigung der einbrechenden Finanzmärkte erfolgt, heißt es im Handel. Es sei allerdings zweifelhaft, ob die US-Notenbank diesen Schritt vollzogen hätte, wenn sie über die Zwangsverkäufe durch die Societe Generale am vergangenen Montag unterrichtet gewesen wäre. Andererseits belaste weiter das Thema Subprime, wie Spekulationen um neue Abschreibungen bei Fortis zeigten. Damit könnten sich die Spekulationen auf einen ausbleibenden Zinsschritt wiederum als ungerechtfertigt erweisen.

Aus technischer Sicht sei der DAX bei 6.420 Punkten unterstützt, bei 6.880 Punkten liegt laut Analysten ein erster Widerstand. Weitere Hürden sehen Marktteilnehmer bei 7.000 und bei 7.190 Punkten. Auf Konjunkturseite stehen als Impulsgeber lediglich die US-Neubauverkäufe auf der Agenda. Am Abend spricht allerdings noch US-Präsident Bush zur Lage der Nation. Dabei wird im Handel besonders darauf geachtet, welche Worte Bush zur Krise am US-Immobilienmarkt und zu möglichen Hilfspaketen finden wird.

Zu den Einzelwerten heißt es mit Blick auf MAN und Scania, eine Auflösung der Patt-Situation sei nicht in Sicht. MAN hat den Anteil an Scania laut "Euro am Sonntag" leicht erhöht auf über 16% von 15,6% im Dezember. Ein Einfluss auf die Kursfindung sei daraus nicht ableitbar, so ein Marktteilnehmer. Finanzwerte und die Zykliker dürften unterdessen erneut unter die Räder kommen, heißt es.

Die Spekulation um einen Einstieg von Tata bei T-Systems könnte laut Händlern Deutsche Telekom leicht stützen. T-Systems warte seit Monaten auf einen Interessenten, so dass ein Vollzug das Sentiment für die Telekom verbessern würde, heißt es. Die T-Aktie wird vorbörslich mit 13,09 zu 13,21 EUR gestellt nach 13,58 EUR am Freitag.

Die Aussagen von Thomas Middelhoff könnten Arcandor etwas stützen. Der Vorstandschef hat sein Kursziel von 40 EUR plus X bekräftigt. Zudem mache der Kurs einen "krass überverkauften Eindruck" und habe auf einer starken Unterstützung zwischen 11 und 10 EUR aufgesetzt. Auf dem Weg zur 15er Marke liege nun um 11,50 EUR ein erster Widerstand. Die Aktie liegt vorbörslich bei 10,72 zu 10,86 EUR nach 11,10 EUR am Freitag.

Mit einem leichten Plus wird vorbörslich der Erstquartalsausweis von Wincor Nixdorf vom frühen Morgen quittiert. Positiv wird im Handel der Start des Aktienrückkaufprogramms bei Kontron aufgenommen. Das TecDAX-Unternehmen will in den kommenden 6 Monaten 1,5 Mio Aktien oder 3% des Grundkapitals zurückkaufen. Dies dürfte die Aktie mittelfristig stützen, heißt es.

DJG/mif/gos

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