Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.


31.01.2005

XPY unterbindet Spionage am PC

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.

Windows XP ist nicht besonders konfigurationsfreudig. Zahlreiche Funktionen werden dem Anwender einfach vorgegeben und sind für ihn kaum deaktivierbar. Um das Betriebssystem etwas genauer an die eigenen Vorstellungen anzupassen und potenzielle Einfallstore für Hacker und Würmer zu schließen, hat besonders das Tool "XP Anti-Spy" große Beliebtheit erlangt. Mit "XPY" ist ein weiteres Werkzeug verfügbar, dass einige Vorzüge gegenüber Anti-Spy aufweist und unter der GNU GPL (General Public License) veröffentlicht wurde.

XPY ist ein Open-Source-Projekt, liegt aktuell in Version 0.8.6 (xpy.whyeye. org) vor und umfasst lediglich rund 60 KB. Insbesondere Administratoren werden Quelloffenheit zu schätzen wissen, denn immerhin greifen diese Tools tief in die Registry und in Systemdienste ein. Das Fachwissen vorausgesetzt, kann man dem Programm genau auf die Finger schauen. Zudem bietet XPY deutlich mehr Funktionen als Anti-Spy. So verhindert es zum Beispiel, dass Anwender des "Windows Media Player 9" ständig mit dem Update-Hinweis auf dessen neue Version genervt werden. Ferner vermag es Microsofts integriertes Instant-Messaging-Programm "Windows Messager" zu entfernen. Eine Restore-Funktion gestattet es, Einstellungen rückgängig zu machen, wenn Applikationen durch das Tool beeinträchtigt wurden.

Neben derartigen Nettigkeiten bringt XPY aber auch einige Vorteile in puncto PC-Konfiguration. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, den Firewall-Dienst von Windows XP einfach mit einem Mausklick zu deaktivieren. Auch das unlängst von Microsoft freigegebene "Windows Malicious Software Removal Tool" lässt sich mit der aktuellen Version der Open-Source-Software manipulieren. (Wolfgang Miedl, Jan Schulze)

CW-Fazit: XPY lässt sich einfach bedienen, arbeitet problemlos mit Windows XP und Windows Server 2003 und bietet Vorteile gegenüber XP Anti-Spy.