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21.07.2008

Yahoo einigt sich mit Icahn im Streit um neuen Board

SUNNYVALE (Dow Jones)--Der Suchmaschinenbetreiber Yahoo! Inc hat sich mit dem Großaktionär Carl Icahn im Streit um die Neuwahl des Boards geeinigt. Im Ergebnis werden Icahn sowie zwei Gefolgsleute einen Sitz im Board erhalten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

SUNNYVALE (Dow Jones)--Der Suchmaschinenbetreiber Yahoo! Inc hat sich mit dem Großaktionär Carl Icahn im Streit um die Neuwahl des Boards geeinigt. Im Ergebnis werden Icahn sowie zwei Gefolgsleute einen Sitz im Board erhalten, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Acht der derzeit neun Mitglieder inklusive CEO Jerry Yang werden von dem Gremium zur Wiederwahl vorgeschlagen und nach der Einigung auch von Icahn mit seinen 4,98% der Anteile unterstützt. Robert Kotick zieht sich aus dem Board zurück, welches durch die Icahn-Gruppe um zwei Mitglieder anwächst.

In der vergangenen Woche hatte der Vermögensverwalter Legg Mason, der 4,4% an Yahoo besitzt, seine Unterstützung für das aktuelle Yahoo-Board bekundet. Gleichzeitig gab Legg Mason der Hoffnung Ausdruck, dass sich beide Seiten vor der Wahl einigten.

Icahn zeigte sich erfreut über die Einigung. "Auch wenn ich weiter glaube, dass der Verkauf des Unternehmens bzw des Suchmaschinen-Geschäfts umfänglich erwogen werden muss, teile ich die Ansicht, dass durch die wertvolle Vermögensausstattung das Unternehmen gut aufgestellt ist, im Online-Bereich weiter die Führung auszubauen und den Aktionären zunehmend Gewinne zufließen zu lassen", so Icahn.

Der Milliardär hatte nach der Zurückweisung eines Kaufangebots der Microsoft Corp mit Yahoo einen Kampf über die Vertreter der Anteilseigner begonnen. In diesem Monat hatte Yahoo das bisher letzte Angebot von Microsoft, nur das Suchmaschinen-Geschäft zu übernehmen, ebenfalls abgelehnt.

Das Unternehmen hat den Übernahmeversuch immer so dargestellt, als wäre diese an den Rückzug von Yang und dem Board gebunden. In der vergangenen Woche hatte dagegen Icahn gesagt, dass Microsoft über den Verbleib einer Reihe von Board-Mitgliedern und von Yang als CEO mit sich reden lassen wolle. Icahn hatte auch die letzte Zurückweisung der Microsoft-Offerte als "gravierenden Fehler, der tief bereut werden wird" bezeichnet, genau so die Ablehnung des Angebots von 33 USD je Yahoo-Aktie im Juni.

Yahoo wiederum hat erkennen lassen, für jegliche Transaktion bereit zu sein, die den Aktionären den vollen Wert bietet. "Wir glauben nur nicht, dass eine solche Transaktion von Microsoft und einem einzelnen kurzfristigen Investor diktiert werden sollte", lautete der Zusatz des Unternehmens, als es die letzte Offerte ablehnte.

Webseite: http://www.yahoo.com -Von Shara Tibken, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mmr/cbr

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.