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01.12.2000 - 

Ermittlungen laufen auch in Deutschland

Yahoo hat wieder Ärger mit Justizbehörden

MÜNCHEN (CW) - Die Staatsanwaltschaft München hat ein Ermittlungsverfahren gegen Yahoo eingeleitet. Über das Web-Portal soll ein Exemplar des hierzulande verbotenen Buches "Mein Kampf" versteigert worden sein.

Claudia Strixner, Pressesprecherin von Yahoo, bestätigte gegenüber der CW die laufenden Ermittlungen. Am 1. Februar des Jahres hatte ein Yahoo-Nutzer Hitlers Buch "Mein Kampf" auf der Plattform zur Auktion ausgeschrieben. Dies wurde der Staatsanwaltschaft München von dritter Seite zugetragen, worauf sie Ermittlungen einleitete. Allerdings wurde Yahoo nach Angaben der Sprecherin erst im November darüber informiert.

Strixner geht eigenen Angaben zufolge jedoch davon aus, dass die Ermittlungen eingestellt werden: Yahoo sei lediglich eine Plattform für Auktionen und trete nicht selber als Auktionator auf. Zudem kontrolliere die Web-Firma ihre Seiten regelmäßig und lösche verbotene Inhalte. Erst in der vergangenen Woche hatte Yahoo vor einem französischen Gericht verloren: Die Firma muss künftig verhindern, dass französische Surfer auf amerikanische Nazi-Tand-Auktionen zugreifen können (siehe Seite 32).