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05.12.2013 - 

Smartphone made in Russia

Yotaphone mit zwei Displays geht an den Start

Das Yotaphone bietet auf der Rückseite ein ständig ablesbares E-ink-Display mit einer Diagonale mit 16 Graustufen. Beim Haupt-Display handelt es sich um 4,3 Zoll großes, kapazitives LCD mit der Auflösung von 1.280 x 720 Pixel.
Handy mit zwei Displays.
Handy mit zwei Displays.
Foto: Yota Devices

Für den Ansatz der Russen, unterschiedliche Displays in einem Handy zu verbauen, sprechen mehrere Aspekte. Das von E-Book-Readern bekannte elektronische Papier arbeitet reflektiv und leuchtet nicht selbst. Somit verbraucht es keinen Strom und kann Inhalte auch in ausgeschaltetem Zustand des Smartphones anzeigen. Beim vorderseitigen Haupt-Display handelt es sich um 4,3 Zoll großes, kapazitives LCD mit der Auflösung von 1.280 x 720 Pixel. Die Rückseite des Yotaphone mit dem E-ink-Display ist leicht gewölbt, so dass das Gerät nur auf mit dem Haupt-Display nach unten eben auf Oberflächen aufliegt. Beide Bildschirme sind durch Gorilla Glass vor Kratzern geschützt. Jeweils unter den Bildschirmen befinden sich berührungsempfindliche Bedienfelder für Wischgesten. Auf Wunsch können sich Nutzer aber auch unter dem Haupt-Display die drei Android-typischen Bedien-Buttons einblenden lassen. Das Yotaphone wird mit Android 4.2.2 Jelly Bean ausgeliefert, ein Update auf eine neuere Android-Version soll es laut Hersteller geben. Die Oberfläche von Android hat Yota Devices fast unverändert gelassen, nur einige Zusatz-Apps hauptsächlich für den Back-Screen sind installiert. Auf das rückseitige E-Ink-Display lassen sich per einfachem Fingertipp auf dem Haupt-Screen Mitteilungen aus Facebook oder Twitter, E-Mails, RSS-Feeds, Screenshots von Kartenausschnitten oder Reiseplänen oder der Musikplayer legen. Auch ein Homescreen mit Widgets für die Wetter- oder Akku-Anzeige lässt sich einstellen. Allerdings gibt es keinen zentralen Posteingang für den Back-Screen, so dass Nachrichten aus allen Kommunikationskanälen gesammelt angezeigt werden.

Die übrige Hardware des Yotaphone ist auf oberem Mittelklasse-Niveau: Im Inneren des 10 Millimeter dicken Gehäuses arbeitet der auf 1,7 GHz getaktete Snapdragon S4 Pro (MSM8960 mit Adreno-320-GPU und Anbindung an 2 GB RAM. Der interne Speicher ist 32 GB groß, die Speicherkapazität des Yotaphone kann nicht per microSD erweitert werden. Die Hauptkamera des Yotaphone löst mit 13 Megapixel auf und bietet einen Autofokus und ein LED-Fotolicht, die Frontkamera für Videotelefonate löst mit 1 Megapixel auf. An Daten-Schnittstellen stehen Micro-USB, Bluetooth 4.0, Wlan n mit DLNA sowie UMTS mit HSPA+ und LTE bereit. In dem Kunststoff-Gehäuse des Yotaphone hat der Auftragsfertiger Hi-P neun Antennen verbaut. Der Akku ist 1.800 mAh stark, Angaben zur Sprech- oder Standby-Zeit des Yotaphone machte der Hersteller bislang nicht.

Das Yotaphone ist ab heute im Online-Store des Herstellers für 499 Euro ohne Vertrag erhältlich, auch in Österreich, Frankreich, Spanien und Russland. Noch im Laufe dieses Monats wird das Smartphone auch im Fachhandel zu finden sein. Yota Devices arbeitet für den deutschen Markt mit dem Distributor Brodos zusammen.

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