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23.10.2006

YouTube nimmt 30.000 Videos vom Netz

Nach einer Beschwerde aus der japanischen Unterhaltungsindustrie hat die Video-Sharing-Seite YouTube.com knapp 30.000 Filmchen aus ihrem Angebot genommen.

YouTube steht vor der Übernahme durch den Web-Riesen Google, der 1,65 Milliarden Dollar für das potenzielle neue Werbeparadies locker macht. Kritiker warnen allerdings, der Site drohten womöglich noch weitere Klagen wegen der Verletzung von Urheberrechten durch bei YouTube eingestellte Videos - auch wenn der Großteil davon privat hergestellt ist.

Die Japan Society for Rights of Authors, Composers and Publishers jedenfalls hatte jetzt im Namen von 23 Fernsehsendern, Film- und Musikfirmen bei YouTube insgesamt 29.549 Dateien beanstandet, die ohne Erlaubnis der jeweiligen Rechteinhaber eingestellt worden waren. Die Dateien wurden nach Angaben von Sprecher Fumiyuki Asakura bei Ermittlungen früher in diesem Monat aufgespürt. YouTube habe die betreffenden Videos umgehend vom Netz genommen, so Asakura weiter.

Ferner sagte der Verbandssprecher, seine Organisation erwäge eine Anfrage an YouTube mit dem Ersuchen, eine vorherige Sichtung der zu veröffentlichenden Videos einzuführen, um zu verhindern, dass Nutzer illegales Material einstellen.

YouTube gehört derzeit zu den meistbesuchten Seiten im Netz. Es liefert täglich über 100 Millionen Videoclips aus. Laut Media Metrix besuchten die Site im August 72,1 Millionen Menschen auf der ganzen Welt - nach nur 2,8 Millionen ein Jahr zuvor.

Gegenwärtig prüfen laut "Wall Street Journal" unter anderem News Corp., NBC Universal (General Electric) und Time Warner mögliche Copyright-Verstöße von YouTube. YouTube selbst wiederum bemüht sich eifrig, mit Content-Inhabern Lizenzverträge abzuschließen und teilt mit ihnen im Gegenzug die Einnahmen aus im Umfeld solcher Clips geschalteter Online-Werbung. Auf solche Deals haben sich unter anderem schon Universal Music (Vivendi), Warner Music Group, Sony BMG sowie CBS eingelassen. (tc)

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