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07.02.2006

Zahl der Spionageprogramme ist so hoch wie nie

Einer Analyse zufolge war 2005 das bisher schlimmste Spyware-Jahr.

Aus Sicht von Webroot Software ist 2005 das "bisher größte Jahr für Spyware". In seinem aktuellen "State of Spyware Report" kommt das Unternehmen zu dem Schluss, dass besonders die Verbreitung schlimmer Spionage-Tools wie Trojaner oder Systemmonitore zugenommen hat. So stieg die Zahl der Trojaner-Infektionen in Unternehmen vom dritten auf das vierte Quartal des vergangenen Jahres um neun Prozent. Im letzten Quartal waren schließlich zwölf Prozent aller gescannten Rechner mit einem Trojaner verseucht. Bei System-Monitoring-Tools, zu denen unter anderem Programme zur Aufzeichnung von Tastaturanschlägen zählen, lag die Infektionsrate am Jahresende bei sechs Prozent.

Eine Befragung von 228 Unternehmen ergab, dass 61 Prozent Spyware auf ihren PCs gefunden hatten. Diese bremste die Rechenleistung, verursachte Ausfälle, reduzierte die Produktivität der Angestellten und führte zu mehr Helpdesk-Anrufen. Elf Prozent der Unternehmen gaben überdies an, durch Spyware Verluste im Bereich Sales erlitten zu haben.

Verschlimmert wird die Situation dadurch, dass Spyware-Programme immer raffinierter werden, wie David Moll, Chief Executive Officer (CEO) von Webroot, erklärt. Die Experten führen das darauf zurück, dass die Entwickler der Schadsoftware nach immer neuen Wegen suchen, um ihre Tools zu verstecken und eine Beseitigung zu verhindern. Dieser Trend wird aus Sicht von Moll so lange anhalten, wie die Gelegenheit besteht, mit Spyware Geld zu verdienen.

Der Spyware-Report von Webroot stützt sich auf Ergebnisse, die bei Scans von PCs anonymisiert ausgewertet werden. Außerdem fließen hier die Ergebnisse des Tools "Phileas" ein: Dieses benutzt Software-Bots, um im Internet nach entsprechenden Schadprogrammen zu suchen. (ave)