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26.09.1997 - 

Fraunhofer-Studie zählt knapp 900000 "Heimwerker"

Zahl der Telearbeiter höher als erwartet

Bei der Befragung von Managern und Betriebsräten aus 3500 Unternehmen kam heraus, daß es zur Zeit 500000 mobile Telearbeiter und rund 350000 Beschäftigte gibt, die alternierende Telearbeit praktizieren, also sowohl Büro als auch Wohnung jeweils tageweise als Arbeitsstätte nützen. Darüber hinaus arbeiten 22 000 Tele-Mitarbeiter ausschließlich zu Hause. Vergleichsweise gering ist mit 3500 die Zahl der Personen, die Telearbeit in Satelliten- und Nachbarschaftsbüros ausüben. Das Ergebnis ist insofern überraschend, als Skeptiker bisher immer von lediglich rund 150000 Teleworkern ausgegangen waren.

Etwa zehn Prozent der befragten Unternehmen und Behörden bieten derzeit elektronische Heimarbeit an. Hochgerechnet bedeutet dies laut IAO, daß Beschäftigte aus 135000 Betrieben diese Form der Arbeit praktizieren. Weitere 20 Prozent der antwortenden Firmen planen Teleworking einzuführen.

Die Untersuchung macht deutlich, daß Telearbeit für Unternehmen nur dann sinnvoll ist, wenn sie ihnen wirtschaftliche Vorteile bringt, aber auch die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt. Ein Rechtsgutachten, ebenfalls Teil der Studie, habe gezeigt, daß Telearbeit den arbeitsrechtlichen Rahmen unverändert läßt. Allerdings kritisieren Experten, daß diese Arbeitsform zu einem verstärkten Auftreten von Scheinselbständigen führen könne. Diese Befürchtungen werden laut IAO von den empirischen Erhebungen nicht gestützt. Bei der Einführung von Telearbeit empfehlen die Stuttgarter eine "klare Festlegung des Beschäftigungsverhältnisses vor Aufnahme der Arbeit".