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10.11.2000 - 

Deutschland liegt im Mittelfeld

Zahl der Telearbeiter wird sich in den nächsten Jahren verdoppeln

BONN (pi) - Der Anteil der Telearbeiter wird hierzulande bis zum Jahr 2005 auf 13 Prozent steigen - dies geht aus einer Untersuchung der Empirica GmbH, Bonn, hervor. Deutschland wird demnach aus europäischer Sicht nur im Mittelfeld liegen.

Die prognostizierte Steigerung entspricht einer Verdoppelung des Wertes von sechs Prozent, den Empirica 1999 im Rahmen einer gesamteuropäischen Befragung ermittelte. Die Erhebung betraf damals zehn Mitgliedsländer, die 90 Prozent der EU-Bevölkerung auf sich vereinen. Dabei ermittelte Empirica nicht nur die Arbeitsbedingungen der Berufstätigen, sondern auch die Zahl der Unternehmen, die bereits Telearbeit praktizieren.

Trotz des beachtlichen Wachstums liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. Die Länder Skandinaviens und die Niederlande weisen weit höhere Anteile an Teleworkern auf. In Finnland wird laut Empirica 2005 beinahe jeder dritte Beschäftigte Telearbeit in der einen oder anderen Form betreiben, in den Niederlanden wird es immerhin noch ein gutes Viertel sein. Die Länder Südeuropas sowie Frankreich und Irland weisen dagegen Werte auf, die unter denen Deutschlands liegen. Insgesamt werde die Zahl der Telearbeiter in der EU etwa 16 Millionen betragen. Das komplette Forschungspapier kann ab sofort aus dem Internet heruntergeladen werden unter http://www.empirica.com/aktuelles.

Abb: Vorreiter Skandinavien: Bei der Einführung von Telearbeit sollen in ein paar Jahren fast ein Drittel der Beschäftigten Teleworker sein. Quelle: Empirica