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08.10.2004 - 

Trendwende im Softwaregeschäft - Hardwarenachfrage stabilisiert sich

Zeichen im ITK-Markt stehen auf Wachstum

BERLIN (CW) - Die deutsche ITK-Industrie steuert wieder einen Wachstumskurs. Dies ist die Kernaussage des jüngsten Bitkom-Branchenbarometers. Demnach werden die Umsätze im laufenden Jahr um 2,5 Prozent steigen - die entsprechende Prognose vom Frühjahr bestätigt sich. 2005 rechnet der Verband sogar mit einem Wachstum von 3,4 Prozent.

Insgesamt erreicht der deutsche ITK-Markt in diesem Jahr laut Bitkom ein Volumen von 131,6 Milliarden Euro, 2005 dürfte ein Gesamtumsatz von 136,0 Milliarden Euro in den Büchern der einschlägigen Hersteller und Dienstleister stehen. Damit habe die hiesige ITK-Branche die Wachstumsschwäche der beiden vergangenen Jahre überwunden und beweise sich "wieder als treibende Kraft für die Volkswirtschaft", erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in Berlin. Im Jahr 2003 hatte der deutsche ITK-Markt mit einem Anstieg von 0,2 Prozent auf ein Volumen von 128,3 Milliarden Euro lediglich eine "schwarze Null" erreicht; ein Jahr zuvor war sogar ein Minus von 2,5 Prozent zu verkraften.

Derzeitige Wachstumstreiber sind laut Rohleder überwiegend Mobilfunkdienste, Notebooks und Software. Die in den vergangenen Jahren zum Teil zweistelligen Umsatzverluste bei PCs, Servern und TK-Systemen seien gestoppt. "Lange hatten sich Firmen mit Ersatzinvestitionen zurückgehalten. Das ist nun vorbei", betonte der Bitkom-Verantwortliche.

Hardware fällt etwas ab

Nach der jüngsten Prognose wird der deutsche IT-Markt (ohne Telekommunikation) in diesem Jahr um 1,9 Prozent auf ein Volumen von 66,2 Milliarden Euro zulegen; 2005 rechnet man mit einer Expansion von vier Prozent auf dann 68,8 Milliarden Euro. Das reine Hardwaregeschäft wächst dabei 2004 um 0,9 Prozent auf 34,4 Milliarden Euro und kann sich im kommenden Jahr um weitere 1,9 Prozent auf 35,0 Milliarden Euro verbessern.

Eine Trendwende geschafft haben nach Ansicht des Verbands die Softwareanbieter. Sie können nach einem Minus von 1,5 Prozent im vergangenen Jahr ihre Umsätze 2004 um 3,5 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro steigern. 2005 sei sogar mit einem Plus von 5,5 Prozent zu rechnen, hieß es weiter. Gleiches gilt für die IT-Dienstleister: Nach einem schwachen Jahr 2003, in dem sie einen Rückgang von 0,7 Prozent verkraften mussten, können sie im laufenden Jahr ihre Einnahmen um 2,3 Prozent auf 26,7 Milliarden Euro erhöhen. Diese positive Entwicklung dürfte sich 2005 mit einem Wachstum von 4,4 Prozent fortsetzen.

TK-Dienste an der Spitze

Weiterhin kräftig zulegen kann der Bereich TK-Dienste. Dieses Segment hatte sich, so Rohleder, schon in den vergangenen Jahren als "stabilisierender Faktor" erwiesen. Der Markt werde 2004 um 3,4 Prozent auf ein Volumen von 55,1 Milliarden Euro klettern, im kommenden Jahr erwarte man einen Zuwachs von weiteren 3,2 Prozent. Auch die Umsätze mit digitaler Consumer Electronic entwickelten sich erfreulich. An der "Wachstumsspitze" lägen hier Flachbildschirme, MP3-Player sowie Digitalkameras. Insgesamt dürfte dieses Marktsegment im laufenden Jahr um 2,7 Prozent auf ein Volumen von 10,5 Milliarden Euro zulegen. (gh)