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04.08.2000 - 

Online-Analysen überwinden Zeitzonen

Zeiss baut ein Intranet-Berichtswesen auf einem Data Warehouse auf

MÜNCHEN (CW) - Carl Zeiss, Oberkochen, modernisierte mit Hilfe eines Data Warehouse und Intranet-basiertem Zugriff sein Berichtswesen. Weltweit arbeiten rund 400 Anwender mit der auf Hyperion-Produkten basierenden Lösung.

Der Aufbau des Datenpools für ein Online Analytical Processing (Olap) bei Carl Zeiss war innerhalb von vier Monaten abgeschlossen. In dieser Zeit wurden die Rechenregeln für die interne Konsolidierung festgelegt, der Status quo der früheren Berichte realisiert, die Altdatenbestände der letzten drei Jahre in das neue System überführt und die Schnittstellen zu dem Vorsystem SAP R/3 bereitgestellt.

Unter der Leitung von Manfred Renner, Leiter Unternehmensplanung und Berichtswesen im Konzern-Controlling, hatte 1998 ein Projektteam begonnen, die Anforderungskriterien an die Berichterstattung zu definieren. Wichtig erschien der Gruppe, dass der Datenzugriff direkt auf die zentrale Konzerndatenbank erfolgt und Analysen weitgehend papierlos vonstatten gehen. Dadurch können alle Nutzer auf dem gleichen Wissensstand sein, und die von Zeitzonen unabhängige Kommunikation verbessert sich. Darüber hinaus sollen Standardgrafiken, die wesentliche Steuergrößen auf Knopfdruck abbilden, zur weiteren Übersichtlichkeit und einer vereinfachten Datenanalyse beitragen.

Die Projektmitglieder entschieden sich, von der "TM-1"-Datenbank auf "Essbase" von Hyperion zu wechseln. An Standorten, an denen die SAP-Software R/3 nicht eingesetzt wird, nutzt Zeiss zudem das Tool "Executive Viewer" von der Firma Temec für die Erfassung von Routinedaten.

Unterstützung bei dem Projekt suchte sich der Technologiekonzern, der bei 13000 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 1998/99 mit Markenoptik, Medizintechnik, Mikroskopie, industrielle Messtechnik, Halbleitertechnik und optisch-elektronischen Systemen einen Umsatz in Höhe von rund drei Milliarden Mark erzielen konnte, bei der Imisys Software & Service GmbH, Kolbermoor. Ende 1999 hatte ein Großteil der weltweiten Standorte in 30 Ländern Zugang zum System. Der weitere Ausbau erfolgte sukzessiv.

Die Olap-Administratorschulungen fanden direkt bei Hyperion statt. Weitere Schulungen übernimmt das zentrale Controlling von Carl Zeiss.