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28.11.2003 - 

Studie über Arbeitsbedingungen

Zeitarbeiter sind meistens zufrieden

MÜNCHEN (CW) - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin analysierte zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin Arbeitsbedingungen und Berufsperspektiven von Zeitarbeitskräften. Insgesamt gesehen sind die temporär Beschäftigten kaum unzufriedener mit ihren Jobs als Festangestellte.

Zeitarbeit ist eine der am stärksten expandierenden Beschäftigungsformen in Deutschland. Mit der Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) Ende 2002 vereinfachte sich das Procedere. Ab 2004 ändern sich die Arbeitsbedingungen von Zeitarbeitern grundlegend, denn Zeitarbeitsfirmen sind dann gesetzlich verpflichtet, ihren Arbeitskräften für Arbeitseinsätze beim Kunden das gleiche Gehalt und die gleichen Arbeitsbedingungen wie den dort festangestellten Mitarbeitern zu gewähren (equal pay und equal treatment).

Nur: Unterscheiden sich die Arbeitsverhältnisse der temporär in einem Unternehmen beschäftigten Arbeitskräften von denen der Festangestellten? Erstmals wurde die seit 2001 im sozioökonomischen Panel (SOEP) des DIW Berlin erfasste Tätigkeit in einer Zeitarbeitsfirma hinsichtlich der Arbeitsbedingungen von Zeitarbeitskräften ausgewertet.

Die jetzt als Zeitarbeiter Tätigen verloren häufig ihre vormalige Festanstellung aufgrund einer Betriebsstilllegung oder durch Kündigung seitens des Arbeitgebers. Ihre neuen Arbeitsbedingungen schätzen sie überwiegend als gleichwertig oder besser als vorher ein. Die befragten Zeitarbeitskräfte sehen kaum Unterschiede hinsichtlich des Arbeitsklimas oder ihrer Fortbildungsmöglichkeiten gegenüber den festanstellten Kollegen. Allerdings nannten sie ein höheres Unfallrisiko und belastende Umwelteinflüsse als Nachteile.

Die Forscher überraschte, dass sich Festangestellte und tempo-rär im Unternehmen eingesetzte Arbeitskräfte bezüglich ihrer Arbeitszufriedenheit kaum unterschieden. (iw)