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24.01.1986 - 

Überwachung von Industrieanlagen:

Zeitgerechte Infos machen transparent

AACHEN (pi) - Zur kontinuierlichen Überwachung von Industrieanlagen stellt die GEI Rechnersysteme GmbH ihr Informationssystem "Geimatic" vor. Es protokolliert, zentral operierend, zeitfolgerichtig alle Informationen der überwachten AnlagenteiIe, die gleichwohl im normalen Betriebsablauf wie auch im Störfall auftreten.

Für den Anwender des Produktes ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, Industrieautomationsprojekte transparenter zu gestalten. Einerseits gewinnt der Betreiber einen lückenlosen Überblick über Betriebsablauf und momentanen Betriebszustand, andererseits aber ist im Störfall durch Rekonstruktion der Prozeßabläufe das zweifelsfreie Erkennen des verursachenden Anlagenteils gegeben. Außerdem gestattet die Aachener Entwicklung die Analyse von Schwachstellen überwachter Anlagenteile durch permanente statistische Aufzeichnungen.

Bei einer Auflösung von zehn Millisekunden können bis zu 2048 digitale Signale über Hardware-Scanner erfaßt werden. Das GEI-Rechnersystem selbst bleibt derweil frei für die Bearbeitung und Auswertung der Meldungen und deren Protokollierung. Die Kapazität des Speichers liegt bei 30 000 Meldungen.

Die vor Ort erfaßten Meßdaten werden dem Rechner über Schraubklemmen oder Siemens-MD-3-Stecker zugeführt. Dadurch ist ein Rangierverteiler in der Regel verzichtbar.

Das Start-up des Systems erfolgt über EPROMs, die von autorisierten Benutzern selbst variiert werden können. Die Haupt- und Massenspeicher in batteriegepufferter CMOS-Technologie sorgen auch bei Spannungsabfall dafür, daß Daten über Jahre verfügbar bleiben.

Hardwareseitig besteht das System aus dem GEI-Rechnersystem- 6000 mit 128 oder 256 KB CMOS-Hauptspeicher, einem 256 KB fassenden CMOS-Speicher zur Archivierung von Meßdaten, dem EPROM-Sicherungsspeicher für Programme und Parameter, einem Bildschirmterminal als zentralen Bedienplatz und einem Ausgabedrucker für die Protokolle. Über ein Modem lassen sich entfernt aufgestellte Rechner, Bildschirme oder Drucker anschließen. Verfügbar sind ferner digitale Eingangskarten mit 32 galvanisch getrennten Kanälen, die über Funkstrecke angeschlossene Uhr zur Absolutzeitbestimmung, eine digitale Ausgangskarte zur Ansteuerung von 32 Signalen sowie die optische Anzeige von Fehlern im System.