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07.10.1994

Zeitpunkt der Vorstellung voellig offen IBMs neue PC-Generation mit Power-PC-CPU verspaetet sich

MUENCHEN (CW) - Die Vorstellung der fuer den Herbst dieses Jahres erwarteten IBM-PCs, die mit dem RISC-Prozessor Power-PC arbeiten, laesst nun doch bis 1995 auf sich warten. Grund hierfuer sei allerdings keine Verzoegerung bei der Entwicklung von Betriebssystemen, insbesondere OS/2, lautete die offizielle Erklaerung von Big Blue. Vielmehr wolle man Entwicklern mehr Zeit geben, Applikationen fuer die RISC-basierte PC-Plattform zu schreiben.

Wie Peter Thonis, ein Sprecher der IBM Corp., sagte, werden die PCs frueh im kommenden Jahr verfuegbar sein: "Wir wollen sichergehen, eine kritische Menge an Anwendungen mit den Rechnern anbieten zu koennen."

Im Laufe des kommenden Jahres wuerden, so der IBM-Sprecher weiter, verschiedene Betriebssysteme wie AIX, Windows NT, Solaris und OS/2 fuer die Power-PC-Plattform bereitgestellt. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Big Blue die neuen PC-Systeme zurueckhaelt, weil die Entwicklung der Betriebssysteme noch nicht weit genug fortgeschritten ist (vgl. auch CW Nr. 37 vom 16. September 1994, Seite 6: "OS/2 fuer Power-PCs..."). Thonis verneinte, dass die Verspaetung der Power-PC-Systeme etwas mit OS/2 zu tun habe.

Wie der Brancheninformationsdienst "Unigram.X" berichtet, ist mittlerweile sogar die Zeitvorgabe erstes Halbjahr 1995 fuer die Vorstellung von PC-Systemen auf Basis der Power-PC-Architektur moeglicherweise gefaehrdet. Allerdings bleibe es dabei, zitiert der Infodienst Big Blue, dass IBM an Entwickler und ISVs noch dieses Jahr Systeme ausliefern werde.

Die als "Power Series" bezeichnete PC-Familie umfasst zum einen die "Series-400"-Tischmodelle. Zum anderen legt IBM eine zweite Desktop-Reihe auf, die "Series-600", die besondere er-gonomische Charakteristika aufweisen soll. Zudem werde Big Blue mit der "Series-800"-Linie Thinkpad-Modelle anbieten. (Siehe dazu Seite 35: "IBM erprobt Spracherkennung auf Power-PC-PDA").