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20.02.1976

"Zentrale ruft Wagen 54..."

..."Streifenwagen 54, nehmen sie die Verfolgung eines als gestohlen gemeldeten Fahrzeugs auf, das sich 800 Meter vor ihnen in südlicher Richtung bewegt"... Diese Durchsage seines Headquarters könnte einen Polizisten "auf Streife" durch die Straßen von St. Louis/USA per Polizeifunk erreichen: Die Jagd kann beginnen.

Im Kampf gegen die ständig steigende Kriminalität bedient sich das Police Department von St. Louis eines rechnergesteuerten Kommunikationssystems mit mobilen Terminals zur Einsatzlenkung seines Fahrzeug - Pools, das bisher einmalig auf der Welt ist: FLAIR (Fleet Location and Information Reporting), das von der Wichita Division der Boing Company entwickelt wurde. Und so funktioniert FLAIR: Im Streifenwagen befindet sich ein Meldegerät mit 12 Tasten (Foto oben), ferner eine Sende - und Empfangsstation. Durch Eingabe zweistelliger Codes stellt der Fahrer per Funk den Kontakt mit seiner Dienststelle her. Im Office stehen sogenannte Leitzentralen, an die farbige Bildschirme angeschlossen sind: Der Stadtplan von St. Louis, einzelne Stadtviertel - ja sogar Häuserblocks - können ausschnittvergrößert dargestellt werden. Die Streifenwagen erscheinen als helle, bewegliche Punkte auf dem dunklen Schirm (Foto unten) - wiederum über Funk kann jeweils der Wagen an den "Tatort" beordert werden, der ihm am nächsten ist. Anhand der ständig eingehenden Meldungen ermitteln zwei Minicomputer V73 von Varian nach den "Prinzipien der Navigation" jede nur denkbare Position die Polizei - Fahrzeuge in den nächsten Sekunden und Minuten erreichen

Können.

Für die neue "Wunderwaffe" interessiert sich inzwischen bereits Scotland Yard. An der Themse laufen die ersten Versuche. de