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07.03.2005

Ziebart krempelt Infineon um

Der Münchner Chiphersteller Infineon geht stürmischen Zeiten entgegen. Firmenchef Wolfgang Ziebart kündigte vergangene Woche an, sich gegebenenfalls von nicht restrukturierbaren Bereichen zu trennen. Bis zum Ende des Geschäftsjahres müsse sich entscheiden, welche Segmente fortbestehen werden. Unter Druck ist der Bereich drahtgebundene Kommunikation, speziell die Sparten optische Netze, drahtlose Infrastruktur und private Breitbandzugänge. Statt mit einem breiten Portfolio soll sich Infineon mit profitablen Geschäftsfeldern für den kommenden zyklischen Abschwung im Chipsektor wappnen. In den kommenden Jahren fallen insgesamt bis zu 2000 Stellen fort; beispielsweise wird das Münchner Werk mit knapp 800 Beschäftigten geschlossen. Ein vergleichbarer Schritt sei derzeit in anderen Bereichen aber nicht geplant, so Ziebart. Zudem zeigte sich der Manager zuversichtlich für den Verlauf des Jahres. Ziebart geht davon aus, dass die Chipbranche die Krise besser verkraften wird als den vorherigen zyklischen Einbruch - die Konzerne seien professioneller geworden. Er hielt am Ziel fest, im laufenden Fiskaljahr einen Gewinn vor Zinsen und Steuern zu erwirtschaften. (ajf)