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27.08.1999 - 

Kommentar

Zu früh gefreut?

Schluß mit dem Treiberchaos, Schluß mit der lästigen Konfiguration bei der Vernetzung von Computern und Peripheriegeräten! Davon träumen die Anwender schon seit langem. Haben Intelligent Networks das Zeug, dies Wirklichkeit werden zu lassen?

Sun hat dem Thema Anfang des Jahres mit seiner "Java Intelligent Network Infrastructure" (Jini) publikumswirksam zu einiger Aufmerksamkeit verholfen, Microsoft zog sofort nach und präsentierte sein "Universal Plug and Play". Andere Hersteller sind schleunigst auf den Zug des Intelligent Networking aufgesprungen beziehungsweise haben - wie die Gates-Company - alte Pläne wieder aus der Schublade gezogen. Die Idee ist nämlich nicht neu: Novell mußte seinen Ansatz "Novell Embedded Systems Technology" (Nest) wieder einstampfen, Lucent arbeitet mit "Inferno" ebenfalls an einer Lösung.

Doch anstatt ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam nach einem Weg zu suchen, um den Anwender, der Ressourcen im Netz nutzen möchte, endlich von lästigen Installations- und Konfigurationspflichten zu befreien, kocht wieder einmal nahezu jeder Anbieter sein eigenes Süppchen - ein Phänomen, das in der IT-Branche immer wieder zu beobachten ist.

Bis die Industrie zusammenfindet, müssen wir wohl weiter davon träumen, daß die Netze tatsächlich etwas intelligenter werden und wir Anwender eine echte Erleichterung beim Einsatz von miteinander verbundenen Geräten spüren. ave