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18.04.1997 - 

Kommentar

Zu schön

Der gemeine menschliche Geist reagiert auf Veränderungen häufig mit einer intelligenten Volte, die nachgerade axiomatische Kraft entfaltet: Das kennen wir nicht. Das haben wir schon immer so gemacht. Das wäre ja noch schöner.

Nach ähnlichem Strickmuster argumentieren regelmäßig diejenigen, die verständnislos die Entwicklungen der immer leistungsstärkeren Prozessoren begleiten. Wer braucht so viel Rechenvermögen? Was soll ein Superrechner auf einem Schreibtisch, an dem Briefe bearbeitet werden?

Genauso, argwöhnen wir, wird es auch mit dem Thema TV und PC sein. Wieder werden uns Aufgeklärte darlegen, daß ein Computer dazu dient, Texte abzufassen, Tabellen zu basteln, Grafiken zu kreieren. Und ein Fernseher ist nun mal dazu da, in die Ferne zu sehen.

Hier wagen wir den Einwand, daß es nicht um den PC und auch nicht um das TV-Gerät geht. Es geht schlicht und einfach um das Thema Zusammenführung verschiedener Technologien zu einem neuen Medium. Das kann man Info-Terminal oder weiß Gott wie nennen. Es ist jedenfalls ein technisches Steuerungssystem, das aufräumt mit den unterschiedlichen Datenstrukturen analog und digital und nur noch die bessere, digitale Datenform kennt - und das alle möglichen herkömmlichen Gerätschaften mit den Informationswelten des WWW in einen Kasten zusammenführt. Und das wäre ja nun wirklich zu schön.