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11.11.1994

Zugang zum Hochschulnetz Betrifft CW Nr. 40 vom 7. Oktober 1994, Seite 25: "Dresdener Uni haengt am Netz"

Unsere Hochschule ist nicht mit der Dresdener Uni, der TU Dresden, identisch! Die HTW Dresden hat den Status einer Fachhochschule und ist eine von mehreren Hochschulen in Dresden. Darueber hinaus gibt es zum Beispiel auch eine Kunst- und eine Musikhochschule.

In dem Beitrag wird der Eindruck vermittelt, dass erst mit diesem Netz der Zugang unserer Hochschule zum Wissenschaftsnetz (WIN) geschaffen wurde. Das ist falsch, da bereits seit Anfang 1991 durch den DFN-Verein innerhalb eines BMFT-gefoerderten Projektes ERWIN (steht fuer Erweiterung des WIN) ein Grossteil der Hochschulen in den neuen Laendern einen WIN-Anschluss haben. Diese Anschluesse wurden in der Regel in den Rechenzentren installiert, von dessen Personal betrieben und den Hochschulangehoerigen zur Nutzung zur Verfuegung gestellt. Dazu gehoerte in den letzten Jahren selbstverstaendlich auch, durch mehr oder weniger konzentrierte Netzinstallationen besonders wichtigen Bereichen den Zugang zu den Anschluessen zu erleichtern. Mit unserer kuerzlich uebergebenen Infrastruktur haben wir nun die Voraussetzung, nachezu flaechendekkend allen Hochschulangehoerigen die Kommunikation ueber das WIN und alle darueber erreichbaren nationalen und internationalen Netze von ihren Arbeitsplaetzen aus zu ermoeglichen.

Das Netz soll natuerlich neben den Verbindungen nach aussen auch die Basis der hochschulinternen Kommunikation sein, die aber keinesfalls nur der Forschung dient, wie im Beitrag behauptet wird.

Hinter der Summe von 4,5 Millionen Mark versteckt sich nicht nur die "Technik", sondern zum grossen Teil Bauleistungen einschliesslich der Materialien (Kabel, Dosen, separate 220 V- Versorgung, Auf- und Ausbau der Technikraeume). Die aktiven Komponenten wie Router und Sternkoppler machen als Gesamtsumme nur etwa 15 Prozent dieses Betrages aus. Keinesfalls eingeschlossen in den 4,5 Millionen sind die im Netz verfuegbaren Server und die Arbeitsplatzsysteme fuer Studenten und Mitarbeiter.

Dr. Posselt, Technischer Leiter des RZ der Hochschule fuer Technik und Wirtschaft Dresden (FH)

Wieviel Miese sind schlecht?

Betrifft CW Nr. 43 vom 28. Oktober 1994, Seite 10:"US-Hardware- Anbieter melden bis auf Unisys gute Resultate"

Ihre Headline halte ich fuer irrefuehrend. Sind 131 Millionen Dollar Miese bei DEC ein gutes, 42,9 Millionen Dollar Gewinn bei Unisys ein schlechtes Resultat? Eine eigenartige Relativitaetstheorie - nur weil DEC im Vorjahr noch mehr verloren hatte. Zum Glueck weiss ich, dass CW-Leser kluge Koepfe sind und sich ihr eigenes Bild machen.

Andreas Willumeit, Leiter Oeffentlichkeitsarbeit Unisys Deutschland GmbH, Sulzbach/Ts.