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20.08.1993

Zugpferd in Sachen Edifact Betrifft CW Nr. 27 vom 2. Juli 1993, Seite 15: "Gesellschaft soll die Popularitaet von EDI in Deutschland steigern"

Was mit DEUPRO, dem Deutschen Ausschuss zur Vereinfachung internationaler Handelsverfahren (Procedures), im Oktober geschieht, weiss im Augenblick wohl nur Ihr Redakteur; darueber wird naemlich zur Zeit noch beraten.

Ich kann Kritik vertragen. Anwuerfe von Leuten mit offensichtlichem Defizit an Zivilcourage, von sogenannten "Insidern", "Kennern der Szene" oder erklaerten Anonymikern, dienen aber weder der Vergangenheitsbewaeltigung noch der Staerkung der Deutschen EDI-Gesellschaft (DEDIG) - und die braucht sie!

Ich haette gern gewusst, bei welchen Gelegenheiten ich "haeufig gegen die Interessen der Wirtschaft" gerichtet entschieden haben soll.

Die sachlich-fachliche Zuarbeit zur Standardisierung von EDI war und ist Aufgabe des NBue 3 des DIN. Dessen fundierte Ergebnisse habe ich immer gern entgegengenommen und international im Rahmen des Moeglichen vertreten! Das Gegenteil muesste man mir beweisen.

Ich halte auch die Story vom "Schlusslicht Deutschland" in Sachen EDI fuer ein Ammenmaerchen und das gilt noch mehr, wenn es um EDIFACT geht. Die deutsche Automobilindustrie mit ihren Zulieferern hat den Schluessel in der Hand, Deutschland sogar zum Zugpferd in Europa in Sachen EDIFACT zu machen - und sie weiss das.

Die Geschichte von EDIFACT in Deutschland wird noch geschrieben werden - notfalls von mir.

Ernst-August Hoerig im Bundesministerium fuer Wirtschaft, Bonn