Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.02.1984 - 

IBM erwartet anhaltend große Nachfrage nach PC-Modellen:

Zulieferernetz für PC-Speicher erweitert

NEW YORK (VWD) - Das Zulieferernetz für bestimmte Speicherausrüstungen, die für ein teureres Modell der IBM-Personal-Computer;Palette verwendet werden, hat International Business Machine Corp. erweitert. Die Zahl der neuen Lieferanten oder Namen wurden nicht genannt.

Zum gleichen Zeitpunkt wurden IBM-Angaben zufolge die Bestellungen bei Niniscribe Corp. und Seagate Corp. - beide Unternehmen stellen Hard-Disks mit sehr hohen Speichermöglichkeiten - reduziert. Diese Speicherplatten werden im PC XT verwendet. Die Nachfrage nach dem XT sei weiterhin sehr groß. Auch die Absatz-Projektionen für die Zukunft hatten sich nicht verändert. IBM habe nur die Zahl der Zulieferer erhöht, sagt ein Sprecher.

Im Dezember hatte Allen J. Krowe, IBM-Senior, Vice President und Chief Financial Officer, die Erwartung geäußert, in diesem Jahr den Absatz von Personal Computem mehr als verdreifachen zu können. Basierend auf diesen Außerungen rechnen Experten damit, daß IBM 1984 rund zwei Millionen PCs absetzen wird. Während der Anteil der XT-Rechner an den eine Million IBMComputern, die derzeit bereits in Büros und Haushalten im Einsatz sind, noch relativ gering ist, rechnet Amy Wohl, President der Advanced Office Concepts Corp., daß bis Jahresende 60 000 XT-Computer in Büros in Gebrauch sein werden. Das Unternehmen glaubt, daß IBM die Aufträge an die beiden genannten Unternehmen reduziert und die Zahl der Zulieferer ausgeweitet hat, um die Abhängigkeit von den beiden kleinen Gesellschaften zu verringern.

IBM selbst wollte zu Spekulationen, daß die Nachfrage nach dem XT derzeit nicht befriedigt werden könne, weil Intel bei der Lieferung von benötigten Chips Engpässe habe, keine Stellung nehmen. Einige Experten glauben, daß das Unternehmen die Rechner nicht sofort ausliefert, um das Interesse und die Nachfrage hoch zu halten und so einen Preisverfall zu vermeiden. Sollte IBM in diesem Jahr den Bedarf an XT und anderen Personal Computern dekken können, werde dies ein Überlebenstest für Koncurrenzunternehmen wie Compaq Corp. bedeuten sagt Dan Mandresh von Merrill Lynch, Pierce Fenner & Smith.

Ein Sprecher von Miniscribe wollte nicht mitteilen, ob IBM einen Grund für die Orderreduzierung genannt habe. Die Geschäftsführung taxiere derzeit die Auswrirkungen auf die Einnahmen des Unternehmens. Der Kurs der Miniscribe-Aktien ging nach der lBM-Ankündigung von

zwölf auf sieben Dollar zurück.