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23.06.1989 - 

Technologiewechsel geht bei IBM nicht glatt über die Bühne:

Zuverlässigkeit problematisch bei 3090 S

FRAMINGHAM (IDG) - An IBM-Großrechnern treten offenbar in letzter Zeit gehäuft Zuverlässigkeitsprobleme auf. Berichte aus der Branche sprechen von Ausfällen der Thermal Conduction Modules (TCMs) bei den 3090-S-Modellen.

Zwei Anwender gaben der US-amerikanischen CW-Schwesterzeitschrift Computerworld gegenüber an, kurz nach der Inbetriebnahme Probleme mit den TCMs gehabt zu haben. Die TCMs sind gekühlte Montageeinheiten für Logikschaltkreise in der Zentraleinheit. IBM bezeichnete die Ausfälle mittlerweile in einer Stellungnahme als nicht ungewöhnlich beim Übergang auf eine neue Technologie. Das Marktforschungsunternehmen International Data Corp. (IDC) will jedoch herausgefunden haben, daß die Probleme häufiger auftreten als normalerweise zu erwarten wäre und bereitet derzeit eine diesbezügliche Studie vor.

In diesem Jahr hatte Big Blue bereits schon einmal Probleme mit der Chipfertigung für die S-Modelle eingeräumt und in der Folge behauptet, die Ausfälle im Griff zu haben.

In der vergangenen Woche legte nun auch, ein anderes Marktforschungsunternehmen, die Gartner Group, nach und sprach von einer erhöhten Ausfallrate bei denjenigen S-Modellen, die vor März ausgeliefert wurden. Ein Sprecher des Unternehmens gab die Ausfallrate mit drei bis fünf Prozent an. Dies sei auch bei neueingeführten Systemen ein überdurchschnittlich hoher Wert. Big Blue habe allerdings das Problem mittlerweile korrigiert und die Ausfallrate auf die üblichen ein bis zwei Prozent gedrückt. Der Sprecher schätzte, daß zirka 300 Systeme von dem Problem betroffen sind.