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Meist reichen einfache Maßnahmen und etwas Vorsicht


16.02.1990 - 

Zuviel Sicherheit macht DV-Systeme unbrauchbar

MÜNCHEN (IDG) - Die nach Jahren der Sorglosigkeit derzeit grassierende Viren- und Hackerhysterie ist letztlich ebenso schädlich wie das, wovor sie sich fürchtet. Zu diesem Fazit kam eine von der New York Law School veranstaltete Konferenz über Gefahren in Computer-Netzen.

Keine Sicherheitsvorkehrung kann ein System absolut sicher machen, zu viel Absicherung jedoch kann es so benutzerunfreundlich machen, daß es entweder überhaupt nicht mehr benutzt wird oder seinen eigentlichen Wert verliert. Eine der möglichen Folgen ist, daß die intensive Kommunikation und Kooperation zum Erliegen kommt, die bislang das Lebenselixier der ganzen Branche bildete. "Diese Probleme sind wie ein Luftballon", befand ein AT&T-Mitarbeiter. "Je mehr man an einer Stelle drückt, desto mehr bläht er sich an einer

anderen auf." Statt die Systeme zu Tode zu rüsten, lautete ein Vorschlag, sollte man potentielle Missetäter durch harte Strafen abschrecken, etwa durch hohe Geld- und Gefängnisstrafen oder die Verweigerung akademischer Titel. Zusammen mit einfachen Sicherheitsmaßnahmen wie wechselnden Paßwörtern und vorsichtigem Umgang mit fremden Programmen könne das mehr bringen als technischer Overkill. +