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26.10.1984

ZVEI: Beschäftigungszuwachs hängt von Rationalisierungen ab:Höhere Investitionen als im Vorjahr

In der ersten Jahreshälfte sind die Auftragseingänge der deutschen Elektroindustrie um fast 13 Prozent gewachsen und die Produktion um annähernd 8 Prozent. Dies, obwohl der Zufluß neuer Aufträge im Juni allein um 2,5 Prozent schmäler ausgefallen ist als in der vergleichbaren Vorjahreszeit. Die Zuversicht der Branche ist laut Köln-Messe so groß, daß die Investitionen dieses Jahres um zehn bis zwölf Prozent höher ausfallen dürften als 1983.

Auch die Beschäftigung konnte verbessert werden. Sie lag Ende Juni um knapp ein Prozent über dem Stand von Mitte 1983. Seit Anfang dieses Jahres wurden 8000 Leute neu eingestellt, und die Zahl der Kurzarbeiter verminderte sich von Juni 1983 bis Juni dieses Jahres um 15 000 auf 20 000. Es sei aber fraglich, so schreibt der Zentralverband der elektrotechnischen Industrie (ZVEI), ob sich diese positive Tendenz in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen könne. Das hänge unter anderem auch davon ab, wie stark Investitionspläne revidiert werden.

Das gute Ergebnis der Elektroindustrie in der ersten Hälfte dieses Jahres ist, so der Messevorstand, nicht zuletzt auf die Entwicklung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik zurückzuführen. Die Bestelleingänge auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung nahmen nämlich während der Berichtszeit um nicht weniger als 28,5 Prozent zu.