Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.06.2006

Zwei flexible TFT-Riesen

Detlef Scholz
Sharp möchte mit zwei Industrie-LCDs die Einsatzmöglichkeiten dieser Bildschirmgattung erweitern. Durch die Advanced-Super-View (ASV)-Technik bieten sie in allen Richtungen verbesserte Blickwinkel.

Von Detlef Scholz

Die beiden TFT-Panels "LQ121 S1LW01" und "LQ104V1DW02" von Sharp messen 26,4 Zentimeter beziehungsweise 30,7 Zentimeter in der Diagonalen. Die integrierte ASV-Technologie ermöglicht nach Angaben des Herstellers Portrait- und Landscape-Mode und erweitert damit die Nutzungsbreite der Industrie-Displays. Ihren Betrachtungswinkel gibt Sharp mit 160 Grad (horizontal) und 170 Grad (vertikal) an.

Das Unternehmen verweist darauf, dass andere am Markt verfügbare Industrie-Displays auf Basis der TN-Technologie (twisted nematic, etwa: verdreht wurmförmig) dies nicht leisten könnten, da sich die Farb-Orte hier bereits bei einer geringen Abweichung von der frontalen Betrachtung verschieben und die Farben "kippen". Zur verbesserten Ablesbarkeit der Panels tragen zudem eine Leuchtdichte von 380 Candela pro Quadratmeter und ein Kontrastverhältnis von 800:1 bei.

Die beiden Bildschirme lassen sich sowohl quer als auch hochkant montieren. Dank des erweiterten Betrachtungswinkels können sie auch direkt unter der Raumdecke oder auf Kniehöhe installiert werden. Das erhöht die Flexibilität beim Produktdesign. Da die Displays von jeder Position aus gut abzulesen sind, müssen Ingenieure beim Design-In der Panels keine bevorzugte Betrachtungsrichtung mehr berücksichtigen. Das gibt ihnen zusätzlichen Spielraum bei der Platzierung von Anzeigemodulen.

Das Unternehmen betont zudem die hohe mechanische Kompatibilität bei seinen Displays. Dadurch lassen sich Anwendungen schneller und günstiger modifizieren. Ist beispielsweise für eine Outdoor-Anwendung ein Panel mit erweitertem Temperaturbereich gefragt, kann ein Strong-2-Modul der gleichen Größe nachträglich eingebaut werden. Eine zeit- und kostenintensive Anpassung des mechanischen Designs erübrigt sich.