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16.02.2007

Zwei HP-Server für Unix-Cluster

Mehr Leistung und aggressive Preise sollen Kunden locken.

Hewlett-Packard erweitert zwei Server-Familien um jeweils eine Maschine. Da ist erstens der Server "rx2660". Er ist die "kleine" Variante der im letzten September vorgestellten Server "rx3660" und "rx6660", bietet jedoch erhebliche Leistung zu einem mit 4931 Dollar in der Basisversion aggressiven Preis. Alle drei sind mit dem gleichen Titan-Chipset ausgestattet, welches das neue HP-UX 11i v3 optimal unterstützt.

Der Server kann bis zu zwei der Dual-Core-"Montecito"-Prozessoren aufnehmen. In die Stecksockel passen die Versionen 1,4 Gigahertz/12 MB, 1,6 Gigahertz/6 MB und 1,6 Gigahertz/18 MB. Eine Aufrüstung auf die künftigen "Montvale"-Prozessoren ist möglich. Die Maschine hat wahlweise 1 bis 32 GB Arbeitsspeicher. Selbst in der kleinsten Pizzabox-Ausführung mit zwei Höheneinheiten für Racks - es gibt sie auch als Tower- und als besonders leise "Büro"-Version - ist in ihr Platz für bis zu acht SAS-Festplatten, die einen internen Speicher von maximal 1,2 TB Kapazität ermöglichen. Ferner gibt es hier drei PCI-X oder PCI-Express-Slots.

Zusätzlich bringt HP den neuen Blade-Server "BL860c" auf den Markt. Er eignet sich für Chassis der C-Klasse. Das Blade ist voluminös, nämlich acht Höheneinheiten hoch, also rund 36 Zentimeter; acht der Steck-Server passen nebeneinander in eins der 10U hohen Chassis. Dafür arbeiten auf seinem Motherboard bis zu zwei Dual-Core-Itanium-CPUs mit dem Titan-Chipset zusammen. Der Arbeitsspeicher kann auf 48 GB anwachsen. Es gibt Platz für zwei SAS-Festplatten und drei I/O-Erweiterungskarten. Das Blade läuft mit den Betriebssystemen Windows Server 2003 Enterprise Edition, Red Hat Enterprise Linux AS und ES 4, Suse Linux Enterprise Server 10 und HPs OpenVMS 8.3. Natürlich ist das Blade auch geeignet für HP-UX 11i; das aber vorerst nur in der Variante v2. Bis zur Zertifizierung für die Neufassung v3 werden noch einige Monate vergehen.

Robert Sakic, Produkt-Manager für Business Critical Server bei HP, geht davon aus, dass "viele dieser neuen Server in Business-Clustern zum Einsatz kommen werden". In der Tat deutet darauf schon die aggressive Preisgestaltung der Hardware hin. Und HPs aktuelle Unix-Version HP-UX 11i v3 ist besonders preisgünstig bei Cluster-Umgebungen. (ls)