Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.07.2001 - 

Mit Intels Tualatin-Prozessoren

Zwei neue IBM-Server für den Mittelstand

MÜNCHEN (CW) - IBM bietet vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen zwei neue Server aus der "X-Series" an, die auch als Doppelprozessormaschinen zu haben sind.

Die beiden Server arbeiten mit bis zu zwei "Tualatin"-Prozessoren aus Intels Pentium-III-S-Familie. Die Chips mit 512 KB Cache-Speicher sind mit 1,13 Gigahertz getaktet und werden im 0,13-Mikrometer-Verfahren hergestellt. Im Vergleich zur gängigen 0,18-Mikrometer-Technik lassen sich damit kleinere und schnellere Chips produzieren, die darüber hinaus weniger Strom aufnehmen und nicht so heiß laufen.

IBM positioniert das Modell "x232" als Universalmaschine, die bis zu neun Festplatten unterstützt, die im laufenden Betrieb ausgetauscht werden können (Hot Swap). Für weitere Skalierbarkeit sorgen fünf PCI-Steckplätze und zehn Media Bays. Der Einstiegspreis für den Server liegt bei knapp 5900 Mark. Rund 200 Mark teurer ist das Modell "x342", das nur etwa 13 Zentimeter hoch ist (Format 3 U) und sich in Racks einbauen lässt. Auch dieser Server kann mit zwei Prozessoren bestellt werden.

Beide neuen Rechner sind ein Bestandteil von IBMs "Eliza"-Projekt. Das ehrgeizige Vorhaben soll unter anderem zur Entwicklung von Rechnern führen, "die sich so einfach bedienen lassen wie Küchengeräte". Eingebaut in die neuen x-Server hat Big Blue zwei Techniken aus der Unix- und Großrechnerwelt: "Software Rejuvenation" und "Light Path Diagnostic" sollen dazu beitragen, dass Fehler schon im Vorfeld erkannt werden oder zumindest einfacher zu finden sind.

IBM beruft sich dabei auf die Gartner Group, wonach 40 Prozent aller Server-Ausfälle auf fehlerhafte Software zurückzuführen sind. Bei Intel-basierten Servern sei meist der Alterungsprozess der Programme für den Stillstand der Maschinen verantwortlich. Deshalb hat IBM in die System-Management-Software ein "Verjüngungs"-Tool eingebaut, das die drohenden Programmprobleme identifiziert und prognostiziert. Die Light-Path-Diagnose soll dem Servicepersonal die Fehlersuche erleichtern: Ein LED zeigt dem Techniker an, welche Komponenten im System defekt sind. Ebenfalls angekündigt wurde die Verfügbarkeit des "x380"-Servers, der mit dem lange erwarteten 64-Bit-Chip Itanium arbeitet. Der Server lässt sich mit vier Intel-Prozessoren und 64 GB Hauptspeicher bestücken. Zudem versorgen ihn vier Netzteile mit Strom und sorgen so für ein möglichst unterbrechungsfreies Arbeiten.