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21.11.2006

Zwei SOA-Ansätze spalten die Anwender

Top-down oder Bottom-up - Unternehmen streiten über die Frage, wie Service-orientierte Architekturen eingeführt werden sollten.

Wer bei der SOA-Einführung den ganz großen unternehmensweiten Rollout plant, wird ebenso scheitern wie derjenige, der sich in vielfältigen Kleinprojekten verzettelt. Zu diesem Fazit kommt der SOA-Expertenrat der computerwoche. Ein reiner Top-down-Ansatz führe zu komplexen Großprojekten, die häufig im Sande verliefen, warnt IT-Beraterin Gerhild Aselmeyer. Wer sich stattdessen auf eine pure Bottom-up-Strategie verlasse, nehme die Entstehung von IT-Inseln in Kauf, die sich nur schwer zu einer einheitlichen SOA-Landschaft verbinden ließen. Zum Ziel führt nach Meinung der Experten eine Kombination beider Ansätze.

Nur ein schrittweiser Einstieg in die SOA-Welt ermögliche Anwendern, ihre Investitionen zu schützen und den Anschluss an die technische Entwicklung nicht zu verlieren. Deshalb beginnen viele Projekte damit, dass einzelne Softwarefunktionen als Services gekapselt werden. Nach und nach erweitert sich in der Folge die SOA-Landschaft. Wer diese Bottom-up-Initiativen jedoch ungezügelt gewähren lässt, verzettelt sich, warnen Hersteller wie Analysten. Alexander Scherdin, SOA-Experte bei der Deutschen Post, empfiehlt: "Bei SOA gilt es, strategische Ziele und Quick-Wins miteinander zu verbinden." Wer langfristige Integrationsziele verfolge, komme um eine intensive Beschäftigung mit der grundsätzlichen Strategie nicht herum. In der Schweiz scheint diese Botschaft längst angekommen. Eine Reihe von Unternehmen hat dort SOA-Projekte aufgesetzt und dabei den Top-down-Ansatz gewählt. (Siehe Bericht Seite 8.)