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12.03.2004 - 

Rückblende

Zweifel an der Innovationskraft

Ein durchschnittlicher PC kostet in der Produktion 437 Dollar - ohne Arbeits- und Auslieferungskosten, Monitor und Maus. Den größten Kostenblock macht der Intel-Pentium-Prozessor aus (134 Dollar, 31 Prozent der Gesamtkosten), es folgen die installierten Laufwerke (104 Dollar, 24 Prozent), Hardwarekosten für Platine, Gehäuse und Netzanschluss (100 Dollar, 23 Prozent), Hauptspeicher (54 Dollar, zwölf Prozent) und Microsofts Windows-Betriebssystem (45 Dollar, zehn Prozent). Diese Rechnung stellten die US-Marktforscher von iSuppli auf.

Das "Wall Street Journal" stellte die Frage, ob diesen Kosten jeweils adäquate Innovationsleistungen gegenüberständen. Bei Anbietern von Speichermedien gebe es keinen Zweifel, immer mehr Speicherkapazität werde zu immer günstigeren Preisen bereitgestellt. Hoch, aber nicht zu hoch sei auch der Intel-Obolus: Man müsse berücksichtigen, dass der Konzern in Forschung und Entwicklung mit viel Geld Pionierleistungen vollbringe, von denen auch andere profitierten.

Auch Microsoft seien Kompetenz und der Wille zur Innovation nicht abzusprechen. Allerdings ständen die eingesetzten Ressourcen in keinem günstigen Verhältnis zum Erreichten. Zu oft gehe es in neuen Produkt-Releases darum, Unzulänglichkeiten älterer Betriebssysteme, etwa im Bereich Sicherheit oder Zuverlässigkeit, zu beseitigen. Microsoft müsse bald echte Fortschritte präsentieren, damit die "PC-Steuerzahler nicht anfingen zu rebellieren. (hv)