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25.10.1996 - 

Kommentar

Zwischen die Fronten geraten

Der schnellebige TK-Markt hat ein neues Opfer gefordert - die Gesellschaft für Datenfunk (GFD). Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: Zum einen haben die Sprachnetze der GFD mit Diensten für die Datenkommunikation das Wasser abgegraben, zum anderen sind wohl auch die Verantwortlichen mit falschen Vorstellungen an das Projekt GFD herangegangen. Enttäuscht mußten sie nach zwei investitionsreichen Jahren feststellen, daß der Datenfunk ein Nischenmarkt ist. Nicht alles, was zur Telekommunikation zählt, wirft die schnelle Mark ab.

Das Ende der GFD dürfte aber auch durch das häufige Wechselspiel im TK-Markt beschleunigt worden sein. Die Hauptbeschäftigung der Newcomer wie RWE Telliance, Mannesmann Eurokom und Thyssen Telecom scheint derzeit zu sein, sich kompetente und internationale Partner für den Wettbewerb im Festnetzbereich zu suchen. Wie es das Schicksal so wollte, haben sich mittlerweile alle in unterschiedlichen Allianzen niedergelassen und kämpfen mit harten Bandagen gegeneinander.

Die einzige Bande zwischen RWE, Thyssen und Mannesmann war bis dato die GFD, an der alle drei beteiligt waren. Kaum zu glauben, daß die Zwistigkeiten nicht auf dem Boden der GFD ausgetragen wurden. Erstaunlich, daß eine derart wackelige Konstruktion zwei Jahre gehalten hat.