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16.05.1975

Zwölf Rechner blieben in Vietnam

SAIGON - Zwei Computerspezialisten, Berater der südvietnamesischen Regierung, gehörten zu den letzten Amerikanern, die Vietnam verließen, - nur Stunden bevor Präsident Duong Minh bedingungslos gegenüber dem Vietkong kapitulierte.

Die beiden Angestellten der kalifornischen Computer Science Corporation gehörten zu einem Team von zwölf Beratern, die für das Government of Vietnam Computer Center (IBM 360/50) abgestellt waren. Aufgabe des Teams war es, dem südvietnamesischen Management des Regierungs-Rechenzentrums dabei zu helfen, ein Lagerverwaltungs- und Abrechnungssystem für aus den USA angelieferte Güter zu entwickeln. "Es ging um die Verteilung von Waffen und Nahrungsmitteln", berichtete ein CSC-Sprecher gegenüber der Computerworld. Angeblich soll auch die Personal-Abrechnung für die US-Botschaft auf den Regierungscomputern gelaufen sein.

Insgesamt dürften etwa zwölf Rechenzentren bei Kriegsende in Vietnam tätig gewesen sein, - keines davon ist im Zuge der Evakuierung von den Amerikanern abgebaut worden. So wie Rüstungsmaterial in Milliardenwerten zurückblieb, gab es auch wenig Gedanken um den Verbleib der Rechenzentren, solange noch Menschen zu evakuieren waren. -m-